Viele „saure Tage“ und nur wenige „frohe Feste“

Samstag, 18. August 2012

Bukarest (ADZ) - Laut Europäischer Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen erweist sich die Arbeitswoche in Rumänien als die EU-weit längste – rumänische Arbeitnehmer malochten 2011 im Durchschnitt 41,3 Arbeitsstunden pro Woche, während der Durchschnitt in der EU27 bei 39,7 und im Euro-Raum bei 39,5 Arbeitsstunden lag. Auch beim Kapitel Urlaub schneidet Rumänien schlecht ab – hierzulande kommen Arbeitnehmer zumeist nur auf einen Urlaub von 21 Werktagen (EU-Durchschnitt: 24,8 bezahlte Urlaubstage) und erfreuen sich zudem der wenigsten gesetzlichen Feiertage im Jahr, nämlich lediglich sechs.

Kommentare zu diesem Artikel

Fred Siebenbürger, 19.08 2012, 09:46
Warum ist die wirtschaftliche Entwicklung Rumäniens so schwach? Nicht die Quantität der Arbeitsleistung allein zählt, sondern auch die Qualität. Und die kann bei weitem noch nicht mit derjenigen Westeuropas verglichen werden.

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