Vielseitiger Gemeindebrief

„Lebensräume in der Honterusgemeinde“ Nr. 24 umfasst auch drei Beilagen

Samstag, 25. Januar 2014

Vielseitig und informativ ist der Gemeindebrief (Nr. 24) der Kronstädter Honterusgemeinde, der in der Adventszeit 2013 erschienen ist und den Kirchengliedern zugestellt wurde. Zudem enthielt dieser auch drei Beilagen: einen ansprechenden Kalender mit Ansichten der Orgeln der Kirchen der Honterusgemeinde und alten Musikinstrumenten (siehe KR 50/30.12.2013), sowie der endgültigen Fassung des Leitbildes der Honterusgemeinde in deutscher bzw. rumänischen Sprache. Stadtpfarrer Christian Plajer stellt dieses vor und äußert einige weitere diesbezügliche Gedanken. Vor allem spricht er den Wunsch aus, dass das Leitbild weiterhin im Gespräch bleibt, da „weder die Vision oder die Visionen, die es vermittelt, noch der Text vollkommen sind“.

Das Leitwort von Pfarrer Martin Meyer bezieht sich auf die Jahreslosung 2014 „Gott nahe zu sein ist mein Glück“. Es geht nicht um das „kurzfristige Glück des Alltags“, sondern um das Glück, dass Gott zu Weihnachten uns nahe kommt. Pfarrer Martin Meyer hat mit mehreren Beiträgen zur inhaltlichen Gestaltung dieser Ausgabe der „Lebensräume“ beigetragen, vom geistlichen Standpunkt eine Auslegung der Bedeutung der verschiedenen Festtage gemacht, auf die erzieherische Rolle der verschiedenen Veranstaltungen hingewiesen -–sei es die Bedeutung des Erntedankfestes oder des Reformationstages, der Feier des Sankt Martinsfestes, der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen, der vorgenommenen Ausfahrten ins Ausland, wobei diese einen reichen Gedankenaustausch mit Gleichaltrigen haben konnten. Claudia Cîrlănaru und Vlad Paul berichten über die Arbeit der Jugendlichen aus dem Federseegebiet in Deutschland die im Auftrag des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge den Soldatenfriedhof unter der Zinne gepflegt haben. Diese lernten junge Menschen aus der Honterusgemeinde kennen und arbeiteten zusammen. Über die Kirchenführer-Rüstzeit die eine Gruppe Jugendlicher in Hermannstadt gemeinsam mit Pfarrer Peter Demuth wahrgenommen hat, um mehr über die Geschichte der Kunstwerke zu lernen, berichtet Ana Zerbes.

Von Interesse und informativ ist die Dokumentation von Peter Simon über den ehemaligen evangelischen Stadtpfarr-Meierhof, die einen weiteren Blick in kirchlichen Besitztum bietet. Steffen Schlandt bietet einen bildlichen Rückblick auf Musica Coronensis 2013, während Frank-Thomas Ziegler das Forschungsprojekt zur Dekontamination historischer Textilien präsentiert, um sich dann selbst in der Rubrik „Neue Gesichter“ als Mitarbeiter im Stadtpfarramt der Honterusgemeinde vorzustellen. Ergänzt wird der Gemeindebrief mit Informationen bezüglich des Evangelischen Kindergartens, dem Ergebnis der kirchlichen Wahlen, Glückwünschen, Angaben betreffend Amtszeiten. Das Redaktionsteam hat somit wieder einen inhaltsreichen Gemeindebrief den Kirchengliedern zur Verfügung gestellt der auch seinen praktischen Nutzen immer wieder erweist.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*