Vier Jahrzehnte Partnerschaft

Eine Freundschaft über alle Grenzen: Lenauheim und Kirn

Mittwoch, 24. Mai 2017

Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde Kirn-Lenauheim im September 2016 im Hof des Lenauheimer Heimatmuseums.
Foto: Zoltán Pazmány

Eine mehr als 30köpfige Lenauheimer Delegation unter Leitung von Bürgermeister Ilie Suciu weilte Mitte Mai bei ihren langjährigen Freunden und Partnern in Kirn. Es wurde gemeinsam gefeiert beim traditionellen, großangelegten Gartenfest auf Schloss Dhaun. In der Schloßküche wurden für alle Gäste und Teilnehmer Banater Spezialitäten und zwar Hunderte Krautwickel (sarmale) zubereitet, die dann auch am Lenauheim-Stand angeboten wurden. Der Erlös an diesem Stand soll der Pflege der Partnerschaft zwischen Kirn und Lenauheim zugutekommen. Für beste Laune sorgte unter anderem auch die aus der Banater Gemeinde angereiste 12köpfige Jugendgruppe, die in rumänischer Volkstracht schwungvolle Tänze darbot. Die Lenauheimer Delegation war von Bürgermeister Werner Müller auch zu einem Besuch der lokalen Brauerei eingeladen und begleitet worden.

Im Rahmen des Gartenfestes auf Schloss Dhaun wurde ein bedeutender Schlussakt der Partnerschaft zwischen Kirn und Lenauheim verzeichnet: Nachdem im September 2016 in der Gemeinde Lenauheim eine formelle Partnerschaft unterzeichnet wurde, konnte man diese Partnerschaft nun Mitte Mai 2017 in Kirn mittels einer Patenschaft mit der HOG Lenauheim besiegeln. Zugegen waren Werner Griebel, Vorsitzender der HOG Lenauheim, dessen Sohn Jürgen Griebel, Stellvertretender Bundesvorsitzender der Landsmannschaft der Banater Schwaben,  der Lenauheimer Bürgermeister Ilie Suciu, sowie vom deutschen Partner Bürgermeister Werner Müller. Als Symbol dieser Partnerschaft, der Begegnung von Menschen, wie auch des europäischen Gedankens wurde im Schlosspark eine Silberlinde (Tilla tomentosa) angepflanzt.

Zwischen Kirn und ihrer Banater Partnergemeinde Lenauheim gibt es schon eine langzeitige und vielfältige Zusammenarbeit: Die Partnerschaft entstand schon vor vier Jahrzehnten als Werner Müller mit Pfarrer Schotte in Lenauheim weilte und erste Kontakte knüpfte. Ein Beispiel der langjährigen guten Freundschaft und Kooperation, auch in den für derartige West-Ost-Beziehungen schwierigen Zeiten des Kommunismus, ist die Zusammenarbeit zwischen der Wilhelm-Dröscher-Schule und der Soonwaldstiftung in Kirn mit dem Lenauheimer Kinderheim. Bürgermeister Werner Müller hegt die Hoffnung, daß auch die Kreuznacher Diakonie bei dem geplanten Ausbau des Lenauheimer Heimes mit einsteigt.

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