Vierjähriger Junge von Hunderudel getötet

Keine Lösung für das Problem der Streuner

Mittwoch, 04. September 2013

Bukarest (Mediafax/dpa/ADZ) - Montag wurde in der unmittelbaren Nachbarschaft des Tei-Parks ein vierjähriger Junge von einer Meute streunender Hunde zu Tode gebissen. Er war mit seinem älteren Bruder (8) und der Großmutter im Park, die beiden gelangten jedoch auf ein braches Grundstück. Der ältere Bruder kam mit einem Biss ins Bein davon, der Körper des Vierjährigen wurde von den Hundebissen entstellt aufgefunden. Die sieben Hunde wurden eingefangen, an der Schnauze eines Tiers wurden Blutspuren entdeckt. Es soll eingeschläfert werden.

64.000 herrenlose Hunde gibt es in Bukarest. Internationale Tierschutzorganisationen machen Kampagnen gegen das Einfangen der Hunde und vertreten die Meinung, es reiche, sie zu kastrieren.
Premier Ponta bezeichnete das Unglück von Montag als „Tragödie“.

Niemandem sei es bisher gelungen, dieses Problem zu lösen. Im vergangenen Jahr wurden 16.000 Menschen in Bukarest von Streunerhunden gebissen. 2006 wurde ein japanischer Geschäftsmann auf der Straße von einem Hund getötet und 2011 eine Frau, die auf einer Brache von einem Rudel angefallen worden war.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 05.09 2013, 15:49
Hunderudel entwickeln eine Eigendynamik wie Wolfsrudel und sind objektiv für Jeden (!) gefährlich : Ich erinnere an den Asiaten der vor einigen Jahren auf einem Parkplatz bei Pta. Victoriei tot gebissen wurde !

Ich lese anderswo daß die Staatsanwaltschaft Ermittlungen eingeleitet hat und im ersten Gang Eigentümer und Sicherheitsleute mit Geldstrafen belegt hat. Ansonsten ist die Tierschutzorganisation, die diese Köter adoptierte und damit deren Freilassung vor einiger Zeit ermöglichte nun wegen Totschlag angezeigt worden !

Ich erwarte als Europäischer Bürger daß die Staatsanwaltschaft im Dienst der Bürger nun aber auch Ermittlungen gegen Stadtverwaltung und Regierung einleitet wegen unterlassener Hilfeleistung und indirekter Beihilfe zum Totschlag in x Fällen !
Ottmar, 05.09 2013, 15:36
Manfred, da liegst du falsch. Ein verwildertes Rudel von Hunden reisst auch den stärksten Mann. Du musst nur Abstand halten und ein Fahrrad ist Abstand. Diese wilden Hunderudel sind extrem gefährlich, das wissen die Rumänischen Politiker und Mitarbeiter der Administration sehr genau, nur wie halt in allen diesen Beiträgen. Der Rumäne löst nichts er redet nur über das Problem und, weist die Schuld am Dilemma anderen zu, denn reden ist einfacher als arbeiten und das Problem mit Arbeit lösen. Noch ein Problem ist, viele alte Menschen füttern die ach so armen Viecher. das habe ich oft beobachtet und den Leuten die sie füttern tun sie auch nichts. Diese Situation gibt’s es genau so in Süditalien
Manfred, 05.09 2013, 14:07
Ottmar!Ein kräftiger Kerl vertreibt die Biester schon!Alte,Kranke,Kinder-die sind das Problem!Bei den Autofahrern stimme ich Dir zu-Tempo 100 im Dorf,kaum Geschwindigkeitskontrollen(wenn doch,von weitem sichtbar+Warnung vom Gegenverkehr),da ist Polizei und Justiz gefragt.
Ottmar, 05.09 2013, 12:12
@Sraffa, absolut deiner Meinung
sraffa, 05.09 2013, 01:11
@Ottmar : Hast völlig Recht mit Deiner Einschätzung zu Hunderudel und Fahrradfahrer und der Auflösung ersterer.
Hunderudel haben uns als Fahrradfahrer schon mehrfach grundlos attackiert. Mein aktuelle Einschätzung in Bukarest ist : Gefährlich werden kann es in der Nähe verwahrloster Grundstücke.


Aber jedesmal wenn es den Kötern an den Kragen gehen soll kommen auf einmal die Ehefrauen und Freundinnen der Parlamentarier - unterstützt von BB und was weiß ich wen und machen letzteren den Kopf kaputt.

Auch sollte man diese speziellen SUV-und Neureich-Asozialen im Strassenverkehr wie versuchte Totschläger behandeln.
Ottmar, 05.09 2013, 00:30
Manfred argumentiere hier auch nicht so histerisch. Natuerlich habt ihr recht aber es gibt pro Stadt maximal - 10 kritische Hunderudel die auch ich fuerchte die ich aber beherrsche wenn ich speziell mit dem Fahrrad unterwegs bin was fuer Hunden einen speziellen Feind bedeutet. Hier ist von rumaenischen Behoerden wohl nicht zu viel verlangt diese gefaehrlichen Rudel aufzuloesen. Wie auch immer!!!!. Zum Kind sehr traurig und mit obiger angesprochener Arbeit vermeidbar-- jetzt mache ich aber ein sehr polemisches Gegenargument. Wie viel Kinder werden durch verrueckte (wahrscheinlich tollwuetig) Autofahrer aus der SUV und Oberklasse totgefahren. Wenn wir die alle Wegschiessen lebt es sich in Rumaenien wie im Paradies . Zur Info ich bin kein Tierschuetzer und habe nie vor einen Hund zu halten, aber ich sehe die Dinge vor Ort sehr viel realistischer (Radfahren, Motorradfahren, Autofahren Joggen, Bergsteigen, Skilanglaufen, Alpinskifahren.. mache ich alles in Rumaenien ..) als ihr aus Deutschland. @Sraffa hat dich noch niemals ein Hund angefallen beim Radfahren. Ist zu 99% harmlos, aber die paar gefaehrlichen Prozente da fehlt den Rumaenen wohl der arbeitswille etwas zu loesen.
Gibt es in Bayern nicht wir schiessen den Baer gleich tot ist auch eine Loesung
Ottmar, 05.09 2013, 00:15
Na Na Dr. Singer so was ist auch in Italien passiert. Da hat ein Rudel Menschen getoetet. Bei einem Maedchen das durch Zufall bei einem Rudelangriff von Erwachsenen gefunden wurde ist es gerade noch einmal gutgegangen. Nicht so voreilig ueber Rumaenien aburteilen. Hunde bilden im Rudel wieder natuerliche Instinkte aus. Ist mir in Gara del Est als auch in Brindisi widerfahren. Die Rumaenen sollten einfach einmal nur anfangen zu arbeiten aber das ist das Problem. Nicht nur auf die Tierschutzorganisationen schimpfen
Manfred, 04.09 2013, 22:00
100% richtig,Limmer!Ich bin nicht stolz darauf,das auch deutsche Tierschutzorganisationen fast hysterisch protestierten.Von einem armen Land,welches von einem Sozialstaat weit entfernt ist)kann man nicht verlangen,alle ausgewilderten Haustiere einzufangen,artgerecht unterzubringen und zu verköstigen.Der Schrecken muß ein Ende haben!
Limmer, 04.09 2013, 19:47
War es nicht Rumänien und deren Regierung die alle Hunde einfangen wollte und sie einschläfern wollte. Die Tierorganisationen liefen Sturm und hban Protest in der EU eingelegt. Wo bleiben jetzt die Proteste?
Ich denke man wird das nur in den Griff bekommen in dem man die Hunde zur Jagd freigibt so Leid es mir tut aber ansonsten werden noch mehr Menschen sterben müssen
Dr. Singer, 04.09 2013, 18:11
So was passiert nicht mal in Afrika. Aber Rumänien hat auch in diesem Punkt die Nase vorne, Traurig.

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