Viertes Wolfsberger Fest

Sonntag, 29. Juli 2018

Wolfsberg – Das Wolfsberger Fest findet bereits zum vierten Mal am 4. und 5. August in Wolfsberg/Gărâna, im Banater Bergland statt. Veranstaltet wird das Ereignis von der Kulturgesellschaft Metarsis mit Unterstützung des Demokratischen Forums der Banater Berglanddeutschen. Für die beiden Tage ist ein umfangreiches Kulturprogramm mit Musik, Tanz, Ausstellungen und vieles mehr geplant.

Das Programm beginnt am Samstag, dem 4. August, um 16 Uhr. Unter dem Motto „Kreuzweg – Lebensweg“ gehen die Teilnehmer den Kreuzweg, der am Pfarrhaus beginnt und durch das Wolfstal bis zum gegenüberliegenden Berg führt. Unterwegs erzählt Ing. [tefan Dorohoi verschiedene Parabeln. Das Ereignis ist dem vierjährigen Jubiläum seit der Einweihung des Kreuzwegs am 3. August 2014 gewidmet. Am Abend wird um 21 Uhr ein Lagerfeuer auf der Freundschaftswiese, neben der Wolfsberger Mühle, angezündet. Gitarrenmusik, Gedichte, Tanz und Gulasch werden angeboten.

Am Sonntag, dem 5. August, geht es um 11 Uhr weiter mit dem Symposium „Traditionen der Gemeinschaften aus dem Banater Bergland. 300 Jahre seit der Ansiedlung der ersten Deutschen im Banat, 1718 – 2018. 190 Jahre seit der Ansiedlung der Deutschen in der Gegend um Wolfsberg/Weidenthal, 1828 – 2018“. Das Symposium findet im Konferenzraum der Pension Heidi unter der Moderation des ADZ-Journalisten Werner Kremm statt. Zu den Referenten gehören Prof. Dr. Smaranda Vultur von der West-Universität Temeswar, Doz. Dr.-Ing Christian Chioncel, Prorektor der Eftimie-Murgu-Universität in Reschitza, Prof. Ana Kremm, Schriftstellerin und Unterrichtende am Diaconovici-Tietz-Nationalkolleg in Reschitza, Prof. Adela Schindler vom Mircea-Eliade-Lyzeum in Reschitza, Prof. Iasmina Dariana Tivadar aus Temeswar und die Grundschullehrerin Martina Zeels aus München, Deutschland. Im Rahmen des Symposiums werden zwei Bücher vorgestellt: „Germanii din Banat prin povestirile lor“ in der Koordination von Smaranda Vultur und „Wir erinnern uns. Die Deportation der Wolfsberger nach Russland“ in der Koordination von Martina Zeels, beide in diesem Jahr erschienen. Anschließend wird die Dokumentarausstellung „Alexander Tietz und seine Welt“ zum Gedenken an den Reschitzaer Ethnografen, Schriftsteller und Pädagogen Alexander Tietz (9. Januar 1898 – 10. Juni 1978) eröffnet.

Eine Heilige Messe zelebriert ab 16 Uhr Pfarrer Martin Jäger aus Anina in der römisch-katholischen Kirche von Wolfsberg. Anschließend wird im Kirchhof das Denkmal der Deportierten in die ehemalige Sowjetunion eingeweiht. Ab 18 Uhr ist im Kulturheim Wolfsberg ein Tanzabend angesetzt.

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