Virtuell mobil, aber lokal verbunden

Continental stellt erste Ergebnisse der Karriere-Umfrage 2015 vor

Samstag, 12. Dezember 2015

Hermannstadt – „Verfügbar eher aus der Ferne und weniger vor Ort,“ so beschreibt die „Karriere-Umfrage 2015“ der Continental Tyre Group AG die Einstellung der jungen Generation. Für die repräsentative Umfrage wurden jeweils rund 1.000 Studierende aus den Bereichen Ingenieurs-, Natur- und Wirtschaftswissenschaften sowie jeweils rund 1.000 „Young Professionals“ von Continental aus Deutschland, Rumänien und China befragt – insgesamt etwa 6.000 junge Menschen.

„In einer immer enger zusammenrückenden und digital vernetzten Welt, scheint die jüngere Generation ihren Appetit zur physischen Mobilität für einen Job verloren zu haben,“ analysiert Continental-Personalvorstand Dr. Ariane Reinhart eines der wichtigsten Ergebnisse der Umfrage.
Die Studie zeigt, dass ein großer Wunsch besteht, ein Gleichgewicht zwischen Berufs- und Privatleben zu schaffen. Flexible Arbeitszeiten sind ein wichtiges Thema für die sogenannte Generation Y.

Flexibel sein heißt in diesem Sinne allerdings auch gelegentlich an den Wochenenden zu arbeiten. Unter den befragten Studenten waren in Rumänien 60 Prozent, in Deutschland 72 Prozent und in China 88 Prozent dazu bereit. Eine grundlegende Veränderung wird in der Arbeitsgestaltung erwartet. Virtuelle Konferenzräume, Cloud Computing oder Videokonferenzen werden als effiziente Methode zur freien Arbeitszeitgestaltung angesehen. Vier von fünf Studenten und „Young Professionals“ erwarten aufgrund technischer Neuerungen einen erheblichen Wandel in diesem Bereich.

Geht es darum nicht nur virtuell, sondern auch tatsächlich den Arbeitsplatz in ein anderes Land zu verlagern, steht der finanzielle Anreiz unter den Befragten an oberster Stelle, gefolgt von Vorteilen für die eigene Karriere sowie besonderes interessanten Aufgaben. Gegen einen Berufsaufenthalt im Ausland stehen in den meisten Fällen die Familienverhältnisse und der eigene Partner, aber auch die Ungewissheit die eigene Karriere im Ausland weiterentwickeln zu können sowie die Angst nicht genügend vorbereitet zu sein.

Die gesamte Studie wird im Rahmen der „ContiDays“ am kommenden Mittwoch an der RWTH Aachen durch Dr. Ariane Reinhart vorgestellt.

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