Vizepräsident des Bundestages in Hermannstadt

Zuversicht zur Entwicklung der bilateralen Beziehungen

Mittwoch, 25. Mai 2016

Johannes Singhammer, Judith Urban, Astrid Fodor und Klaus-Peter Willsch (v.l.n.r.) im Hermannstädter Bürgermeisteramt.
Foto: Vlad Popa

Hermannstadt – Den Besuch des Vizepräsidenten des Deutschen Bundestages, Johannes Singhammer (CDU/CSU), empfing die Hermannstädter Interims-Bürgermeisterin Astrid Fodor vergangenen Montag im Rathaus am Großen Ring/Piaţa Mare. Der deutschen Delegation, welche Judith Urban, die Konsulin der Bundesrepublik Deutschland in Hermannstadt/Sibiu begleitete, gehörten desgleichen der Bundestagsabgeordnete Klaus-Peter Willsch und Dr. Alexander Vollmert an. Der Interims-Bürgermeisterin zufolge gilt der mehrtägige Aufenthalt der bundesdeutschen Politiker besonders dem Kennenlernen der Stadt und der Region. Besuche in Freck/Avrig, Heltau/Cisnădie und Kronstadt/Braşov sollen zur Ermittlung der Möglichkeiten für eine künftige Zusammenarbeit oder die Verstärkung der bestehenden Kooperationen vor allem im Wirtschaftssektor beitragen. „Besonders hervorzuheben wäre, dass Hermannstadt immer mehr Teil der Agenda der bundesdeutschen Politiker ist. Der heutige Besuch ist nur der Anfang einer Reihe von Delegationen, die bereits angemeldet sind, was uns erfreut und bedeutet, dass Hermannstadt weiterhin einen wichtigen Referenzpunkt in der deutschen Politik darstellt“, so die Interims-Bürgermeisterin Astrid Fodor.

Johannes Singhammer würdigte die langjährige und enge Verbindung zwischen Deutschland und Hermannstadt sowie die vorbildlichen Erfolgsdaten, die niedrige Arbeitslosenrate, die weit unterdurchschnittliche Verschuldung und das Programm zur Ansiedlung von Industrie, welche die Stadt vorzuweisen hat. „Es ist uns auch als CDU/CSU-Fraktion“, so Johannes Singhammer, „ganz besonders an diesem Kontakt gelegen, aber auch, weil Hermannstadt in einem Europa, das sich in einer durchaus schwierigen Phase befindet, eine ganz wichtige Klammer darstellt. Wir wollen diese besondere Verbindung nutzen, um zu zeigen, dass Europa zusammengehört - in schwierigen Zeiten ganz besonders - und auch eine große Zukunft hat.“ Der Vizepräsident ging desgleichen auf die großen Entwicklungschancen in den Bereichen der Wirtschaft und der Kultur zwischen Deutschland und Hermannstadt ein und sprach seine Zuversicht einer gemeinsamen Zukunft gegenüber aus, in welcher die bereits bestehenden Verbindungen ausgebaut und gestärkt werden sollen.

Dem Besuch im Bürgermeisteramt folgte ein Treffen der Delegation mit Dr. Paul-Jürgen Porr, dem Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien und Dr. Hans Klein, dem Vorsitzenden des Demokratischen Forums der Deutschen in Hermannstadt im Forumshaus in der Sporergasse/General Magheru. Gegenstand der Gespräche hier waren die aktuellen wichtigen Belange der deutschen Minderheit in Rumänien.

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