Volles Spielprogramm am Radu-Stanca-Theater

März bietet Schauspielern wenig Zeit zum Durchatmen

Dienstag, 27. Februar 2018

Hermannstadt - Freunde des Theaters kommen im März auf ihre Kosten. Das Hermannstädter Radu-Stanca-Theater (RST) wartet pünktlich zu Frühlingsbeginn mit einem bunten Blumenstrauß bekannter Stücke, aber auch mit einer Neuinszenierung auf. Die Premiere der Vorstellung „R.U.R (Rossums´s Universal Robots) findet am 2.März um 19 Uhr statt. Vlad Cristache führt die Regie der neuen Inszenierung eines Werks des tschechischen Autors Karel Capek (die ADZ berichtete). Am 11. März sowie am 25. März steht auch je eine weitere Vorstellung des Dramas „Hedda Gabler“ von Henrik Ibsen auf dem Programm. Die Premiere der von Regisseur Botond Nagy geleiteten Inszenierung fand am Donnerstag, dem 22. Februar statt.

Der Vorstellungsbetrieb des Radu-Stanca-Theaters wird im Zeitraum 21.-25. März auf Hochtouren laufen, da die Mitglieder der Deutschen und Rumänischen Abteilung des RST dem Hermannstädter Publikum an fünf aufeinanderfolgenden Tagen nicht weniger als acht Vorstellungen bieten werden, wofür die Unterstützung des Kreditinstitutes BRD Groupe Societé Générale gewonnen werden konnte. Die erste dieser unter der Bezeichnung „BRD Bühne 9“ geplanten Darbietungen ist die Vorstellung „De veghe la Taj Mahal“ unter der Regie von Radu-Alexandru Nica, welche am 21. März um 19 Uhr im RST stattfindet. „Liebe unter Menschen“, Regie Bogdan Sărătean, wird am 22.März um 17 Uhr im Cavas-Studio der Fakultät für Kunst und Literatur der Lucian-Blaga-Universität Hermannstadt (ULBS) geboten, am Abend desselben Tages spielt die Deutsche Abteilung „Szenen einer Ehe“ (Regie Charles Muller) um 19 Uhr auf der Hauptbühne des RST. „Die Einwanderer”, Regie Dan Glasu, wird am 23.März um 17 Uhr im Cavas-Studio aufgeführt.„Der gute Mensch von Sezuan”, frei nach B. Brecht und unter der Regie von Anca Bradu, wird ebenfalls am 23. März um 19 Uhr im RST geboten.

Für den 24. März ist nur eine einzige Vorstellung vorgesehen: „10“ unter der Leitung des Regisseurs Radu-Alexandru Nica wird um 19 Uhr auf der Bühne des RST gespielt. Die heiße Phase des RST endet am 25. März mit den Vorstellungen „Avioane de hârtie”, Regie Eugen Gyemant (17 Uhr, Cavas-Studio) und „Hedda Gabler“ (19 Uhr, RST).

Ende März stehen die ersten beiden diesjährigen Vorstellungen der vielbeachteten „Faust“-Inszenierung an. Regisseur Silviu Purc²rete und Ofelia Popii als Mephisto werden die Zuschauer in der Halle der Kulturfabrik erwarten und sie an einer teuflisch gestalteten Höllenfahrt teilhaben lassen. Wer die am 30. März und 31. März stattfindende Vorstellung besuchen möchte und über die Faust-Legende Bescheid weiß, die Inszenierung aber noch nicht kennt, tut gut, für alle Fälle Ohrenstöpsel in der Hosentasche bereitzuhalten.
Unter den Vorstellungen des kommenden Monats ist besonders „Hamlet“ hervorzuheben. Mit der am 16. März um 19 Uhr stattfindenden Vorstellung des Shakespeareschen Dramas feiert das RST 10 Jahre seit der Premiere einer Inszenierung des Regisseurs Radu-Alexandru Nica.

Eintrittskarten für die Vorstellungen des Radu-Stanca-Theaters (RST) Hermannstadt/Sibiu sind ab sofort über die Homepage www.tnrs.ro auch online und gebührenfrei erhältlich. Die neue Regelung gilt für alle Vorstellungen ab März und hebt bisherige Unterschiede zwischen dem Ticketpreis an der Vorverkaufskasse des RST und online erworbenen Eintrittskarten auf. Internetportale, welche dem RST nicht verpflichtet sind, erheben weiterhin einen Preisaufschlag, doch haben durch die Neuerung laut Intendant Constantin Chiriac von nun an alle Zuschauer gleiche Chancen bei der Ticketreservierung, die nicht mehr zwangsläufig in Hermannstadt erfolgen muss. Eine weitere Information besagt, dass der Preis sämtlicher Eintrittskarten um 5 Lei angehoben wurde.

Verfügbare Eintrittskarten nicht ausverkaufter Vorstellungen sind am Abend der Aufführung ab 30 Minuten vor Vorstellungsbeginn an der Abendkasse erhältlich.

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