Von der Predigt zur Motivationsrede

Der Einladung der Stiftung Kirchenburgen folgten doppelt so viele Teilnehmer als erwartet

Freitag, 19. August 2016

Hermannstadt – Fünf siebenbürgische Kirchenburgen dienten vom 11. zum 15. August als Veranstaltungsort der Rhetorik-Sommerschule „Von der Predigt zur Motivationsrede“, welche der Historiker, Diplomat und vormalige Kulturminister Theodor Paleologu auf Initiative der Stiftung Kirchenburgen auswählte. Mit Ausgang von den biblischen Wurzeln des Kernthemas und der griechisch-römischen Technik der Rhetorik untersuchten Theodor Paleologu und die rund 20 Teilnehmer Texte wie die Bergpredigt aber auch Reden bekannter Figuren wie Martin Luther, Martin Luther King, Nicolae Steinhardt bis hin zu Billy Graham und Steve Jobs. Vom sogenannten Basislager im Michelsberger Elimheim aus besuchten die Teilnehmer im Laufe der fünf Workshoptage die Kirchenanlagen in Alzen/Alţâna, Großau/Cristian, Heltau/Cisnădie, Hermannstadt/Sibiu und Kerz/Cârţa, wo die eigentlichen Vorlesungen gehalten wurden.

„Noch nie haben an einem Kurs so viele Teilnehmer außerhalb Bukarests teilgenommen“, freute sich Theodor Paleologu über den Erfolg der Veranstaltung. „Anfangs hatten wir rund die Hälfte der Teilnehmer erwartet, aber sowohl die Organisatoren als auch das Thema und die Veranstaltungsorte des Kurses haben ein viel weitreichenderes Interesse geweckt, als wir vermutet hätten. Das erfreut mich ganz besonders, denn unsere Kirchenburgen haben wieder ihrem ursprünglichen Zweck dienen können, jenem eines Forums des intellektuellen Austausches“, so Ruth István, die Logistikerin der Stiftung Kirchenburgen. Die Sommerschule wird keine Einzelveranstaltung bleiben, sondern soll als Generalprobe für die Auflage des nächsten Jahres dienen. „Für 2017 planen wir ein ähnliches Event in den Kirchenburgen um Hermannstadt, aber auf internationaler und zweisprachiger Ebene“, so Theodor Paleologu.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*