Von Eichendorff, Novalis und Co.

Schüler stellten Mappen zur Romantik aus

Mittwoch, 27. Februar 2019

Einen Einblick in die literarische Epoche hat die Ausstellung den Besuchern gewährt. Foto: Zoltán Pázmány

Getrocknete Rosen, ein Klavier, ein Baumstamm und trockene Blätter, Musik im Hintergrund und Mappen, die auf Tischen liegen oder von der Decke hängen und deren Fotos über eine Power-Point-Präsentation auch vergrößert gezeigt werden: Die Ausstellung, zu der die 11. MI-Klasse (Deutsche Spezialabteilung) letzter Woche am Donnerstag in den Festsaal des Nikolaus-Lenau-Lyzeums in Temeswar eingeladen hatte, war dem Thema Romantik gewidmet. Über das Motiv der blauen Blume bei Novalis oder das Schauerbild „Der Nachtmahr“ des Schweizer Künstlers Johann Heinrich Füssli hatten die Schüler gelernt und geschrieben. Dann wurde alles noch einmal in einer Ausstellung präsentiert.

Wie Deutschlehrerin Dr. Lorette Cherăscu für die BZ erklärte, hat es mit einer Ferienaufgabe begonnen: „Die Schüler mussten Mappen zum Thema Romantik erstellen, es waren vorgegebene Aufgaben, Bildbeschreibungen, kreative Übungen. Als ich dann die Mappen zurückbekommen habe und mir aufgefallen ist, wie schön sie sind, habe ich sie auch einigen Kollegen gezeigt und die waren auch davon angetan. Frau Sigrid Kadur hat darauf hingewiesen, ob ich nicht eine Ausstellung machen würde. Wir haben die Idee aufgegriffen und haben uns Gedanken gemacht, wie man die Mappen zur Geltung bringen kann. Die Idee hat sich dann weiterentwickelt“.

Die Schüler waren dabei voll eingespannt. Ana Hancheș: „Es hat viel Spaß gemacht. Wir haben Ständer für die Bilder, die Staffelei, Kerzen, getrocknete Blumen gebracht und dann uns gedacht, wie wir es organisieren sollen”. Mara Bugarin: „Ich brachte die Romantik immer mit den Klischees aus Filmen in Verbindung, aber dann hat uns Frau Cherăscu erklärt, was die Romantik bedeutet, dass sie viel mit Einsamkeit zu tun hat und ganz schwarz war. Dann hat es mich interessiert”. Einige Schüler trugen auch Epochen-Kleider, so Luca Simedrea: „Ich biete den Besuchern eine Tour der Ausstellung an; ich mag es, anderen Dinge zu erklären”. (scn)

 

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