Vorwürfe an Nationalpark-Verwaltung

Neue Regelungen am Königstein erwünscht

Dienstag, 11. Februar 2014

Der Königstein – Nationalpark aber auch ein beliebtes Wanderziel.
Foto: Ralf Sudrigian

Kronstadt – Kronstädter Bergsteiger aber auch Vereine der Alpinisten sind unzufrieden, wie sie in letzter Zeit von der Verwaltung des Nationalparkes Königstein/Piatra Craiului behandelt werden. Dort wird nämlich härter durchgegriffen. Touristen die sich auf unmarkierten Wandertrassen befanden, erhielten eine Mahnung, dieses zu unterlassen; ansonsten seien Geldstrafen fällig. Diese können bis zu 3000 Lei reichen. Angeblich wurden erste Strafen bereits verhängt. Die Parkverwaltung spricht jedoch von Einzelfällen und von sogenannten „Touristen“ die aggressiv wurden.

Echte Bergfreunde beschuldigen die Parkverwaltung, auch zwei ältere Notunterkünfte abgerissen zu haben. Sie weisen darauf hin, dass diese wichtig sind, für jene die am Königstein z.B. Alpinismus-Lager organisieren. Es sei auch wichtig, dort zu trainieren, wo auch richtig geklettert werden kann. Solche Stellen sind selbstverständlich nicht markiert. Zudem gibt es am Königstein unmarkierte Trassen, die bereits seit rund 100 Jahren bekannt sind.

Bei einem Treffen mit Vertretern von  Kronstädter Bergvereinen am Wochenende in Zărneşti hat nun Nationalpark-Direktor Mircea Verghele] zugegeben, dass die Parkverwaltung dem Benutzen unmarkierter Trassen entgegenwirken will. Bei der Begegnung, der auch Vasile Lascu, Berater der für Wälder, Gewässer und Fischzucht zuständigen Ministerin Lucia Varga, teilnahm, wurde versprochen, für Alpinisten und Leistungssportler Sonderreglungen zu treffen, z.B. dass diese drei Tage vor Beginn ihrer Veranstaltung einen Antrag an die Parkverwaltung stellen. Neu ist auch, dass für Betreten des Nationalparks eine Gebühr gezahlt wird.

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