Wärmedämmung zweier Krankenhäuser

Kohlendioxidminimierung, Energieversorgung und Wärmedämmung

Freitag, 21. September 2018

Reschitza – Die seit gut einem Jahr diskutierten Massnahmen zur Modernisierung der Krankenhäuser in Reschitza nehmen seit Mittwoch konkrete Formen an: Kreisratspräses Silviu Hurduzeu und der Geschäftsführer der Entwicklungsagentur ADR West, Sorin Maxim unterzeichneten Mittwochnachmittag im Kreisratsgebäude in Reschitza den Finanzierungsvertrag für zwei der Krankenhaus-Immobilien. Damit werden innerhalb einer 22-Monats-Frist, um insgesamt 34,5 Millionen Lei (davon macht die Kofinanzierung des Kreisrats 12,5 Millionen Lei aus) die beiden aus den 1950er Jahren stammenden Krankenhäuser (konventionell „Sta]ionar II” und „Sta]ionar III” genannt, wobei das aus den 1970er Jahren stammende Gebäude des Notfallkrankenhauses in der Neustadt „Sta]ionar I” ist) mit neuen Energiequellen versorgt, saniert und wärmegedämmt.

Beide Immobilien werden hauptsächlich mit EU-Geldern thermisch und ener-getisch umgestaltet, wodurch auch ihre energetische Effizienz und der von ihnen vermittelte thermische Komfort erheblich gesteigert werden sollen. Das „Alte Krankenhaus” („Sta]ionar II”) am Rand des Lunca-Pomostului-Stadtviertels wird um 22 Millionen Lei thermisch umgestaltet, von denen 14 Millionen Lei nicht rückzahlpflichtig sind. Neben der thermischen Isolierung der Wände werden alle Fenster ausgetauscht (mit Thermofenstern in Holzrahmen) und die Heizung großteils auf Solarpannels und/oder sonstige alternative Wärmequellen umgestellt, weil eines der Hauptziele der Wärmeisolierung auch die von der EU konsequent geforderte gleichzeitige Verringerung der Kohlendioxid-Emmissionen ist.

Ähnliche Umwandlungen sind für 12,5 Millionen Lei (acht Millionen nicht rückzahlpflichtig) auch im Krankenhaus für ansteckende Krankheiten vorgesehen. Beide Projekte sollen binnen knapp zwei Jahren umgesetzt werden. Bei der Vertragsunterzeichnung am Mittwoch erklärten Hurduzeu und Maxim, dass auch das „neue” Krankenhaus in der Neustadt (heute das Zentrale Notfallkrankenhaus des Banater Berglands) thermisch und energetisch saniert wird, dass das diesbezügliche Projekt aber noch in der Evaluierungsphase steckt. Auch für das 600-Betten-Krankenhaus am Rand der Reschitzaer Neustadt sollen die Mittel zur Sanierung von der EU (Regio-Regionales Operativprogramm) kommen.

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