Wärmedämmungsprojekte gehen gut voran

Weiteres EU-Projekt wurde unterzeichnet

Freitag, 22. August 2014

Neu und alt nebeneinander in der Begastadt: Ein Hochbau mit durchgeführter Wärmedämmung in der Arader Straße eng an einem anderen, der noch auf eine neue Fassade zu warten hat.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Zügig voran geht derzeit die Umsetzung der von der Temeswarer Stadtverwaltung angeregten EU-Projekte zur Wärmedämmung von Wohnungen an Temeswarer Hauptstraßen: Vor Kurzem unterzeichneten der Temeswarer Bürgermeister Nicolae Robu und Sorin Maxim, Leiter der Regionalen Entwicklungsagentur ADR Vest, den Vertrag für das Projekt Nr. 3. Damit soll die Sanierung und Steigerung der energetischen Effizienz von weiteren acht Wohnblocks verwirklicht werden. Es betrifft 490 Appartements in den Straßen Ana Ipătescu (29), Simion Bărnuţiu (63A),Take Ionescu (37, 45, 63) und in der Schager Straße (35-37 und 53-55). Zur Verfügung steht dafür eine Finanzierung von insgesamt 8,3 Millionen Lei, davon sind 4,8 Millionen Lei nichtrückzahlbare Strukturgelder. Durch diese Arbeiten soll die energetische Effizienz der Wohnblocks letztlich um 40 Prozent gesteigert werden. Mit diesem Projekt wächst die Zahl der bisherigen Nutznießer im Rahmen des Gesamtvorhabens auf 1000 Appartements bzw. Familien. Das Gesamtprojekt, das fünf Teilprojekte umfasst, sieht die Wärmedämmung von 51 Wohnblocks mit insgesamt 2400 Wohnungen vor. Die Gesamtfinanzierung erreicht zirka zehn Millionen Euro.

Anfang August wurde das Projekt Nr. 2 nach gleicher Prozedur gestartet. Dieses soll die Durchführung der Wärmedämmung an sechs Wohnblocks mit insgesamt 237 Appartements in der Torontaler, Märtyrer-, Rebreanu- und Sever-Bocu-Straße gewährleisten. Die Dauer der Arbeiten ist vertragsmäßig auf zwölf Monate festgelegt. Die Gesamtfinanzierung beläuft sich auf 4,5 Millionen Lei. Für alle Wohnblocks wurden die gleichen Finanzierungsbedingungen bestimmt: 60 Prozent der Kosten sollen grundsätzlich aus EU-Geldern gesichert werden, 40 Prozent der Finanzierung wird zum Teil aus dem städtischen Haushalt und von der jeweiligen Wohngemeinschaft aufgebracht. Laut Vertreter aus dem Rathaus können die Wohnungsbesitzer je nach ihrem Einkommen einen Finanzierungsbeitrag von 10 bis 30 Prozent leisten, der Rest von bis zu 40 Prozent wird von der Stadt beglichen.

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