Wallfahrt nach Radna zu Maria Himmelfahrt

Gottesdienste in den Sprachen der Banater Ethnien geplant

Donnerstag, 09. August 2012

Arad - Dutzende von Pilgern werden kommende Woche in Maria Radna erwartet. Am 14. und 15. August findet dort eine Wallfahrt zum Hochfest der Aufnahme Mariens in den Himmel statt. Am Dienstag, den 14. August, beginnt das Messprogramm um 17 Uhr mit einem Gottesdienst in ungarischer Sprache. Es folgen Messen in kroatischer und rumänischer Sprache um 18 und 19 Uhr. Um 20 Uhr wird im Rahmen der traditionellen Kerzenprozession der Rosenkranz in vier Sprachen gebetet. Am Mittwoch, den 15. August, beginnt der Tag in Maria Radna mit einer Liturgie in kroatischer Sprache.
Für 9 Uhr ist der Gottesdienst in ungarischer Sprache geplant. Um 11 Uhr findet die Messe in drei Sprachen – rumänisch, ungarisch, deutsch – statt. Ein rumänischer Gottesdienst ist für 13 Uhr programmiert. Eine Stunde später wird der Kreuzweg hinter der Basilika begangen. Zur selben Zeit findet in der Kirche eine griechisch-katholische Messe statt. Um 19 Uhr ist ein Gottesdienst in rumänischer Sprache programmiert.

Die römisch-katholische Basilika Maria Radna beherbergte vor Kurzem eine deutsche Wallfahrt, an der sich zahlreiche Banater Schwaben aus dem In- und Ausland beteiligten. Die deutsche Wallfahrt wurde im vergangenen Jahr zum ersten Mal nach einer langjährigen Pause wieder veranstaltet. Ins Leben hatten sie das Bischöfliche Ordinariat Temeswar, die Landsmannschaft der Banater Schwaben und das Gerhardsforum der Banater Schwaben aus Deutschland gerufen. „Wir wollen den deutschsprachigen Gläubigen die Möglichkeit bieten, einen Gottesdienst in deutscher Sprache, mit ihren Liedern und ihrer Tradition zu erleben“, sagte der römisch-katholische Bischof Martin Roos. „Einerseits klagen wir seit Jahrzehnten, dass die Marienverehrung irgendwie im Rückgang wäre. Aber gleichzeitig wissen wir seit Jahren, dass sich immer mehr Menschen auf den Weg machen, um Marien-Wallfahrtsorte auf der ganzen Welt zu besuchen – ein Zeichen dafür, dass die Menschen Maria brauchen“, sagte Andreas Reinholz, Domherr in Maria Radna. Kommende Woche erwartet Pfarrer Reinholz erneut jene Gläubigen, die auf die Gottesmutter Maria vertrauen. 

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