Wandergesellentreffen 2012

Schauwerkstatt in der Harteneckgasse wird am 20. Juli eröffnet

Freitag, 13. Juli 2012

Auch junge Frauen gehen auf die Walz und eine solche schnitzte am Wappen für die Herberge in Hermannstadt.
Foto: Wandergesellenherberge

Hermannstadt - Vom 16. Juli bis 27. August werden Wandergesellen aus Europa erneut in großer Anzahl in Hermannstadt/Sibiu anzutreffen sein: Veranstaltet wird dann nämlich zum sechsten Mal eine Schauwerkstatt in der Harteneckgasse/Str. Cetăţii, deren Vernissage am Freitag, den 20. Juli, um 19 Uhr an der Altstadtmauer stattfindet.

Im Rahmen der Schauwerkstatt präsentieren fahrende Handwerker aus Deutschland, der Schweiz und Frankreich ihr handwerkliches Wissen und Können. Während sie im Einsatz bei Reparaturen an zahlreichen kulturhistorischen Kleinoden in der 800 Jahre alten Stadt sind, führen sie längst vergessene Techniken verschiedener Gewerke vor und vermitteln Erfahrungen. Dies erfolgt in der Schauwerkstatt von Montag bis Freitag zwischen 10 und 17 Uhr und samstags von 10 bis 15 Uhr.

Zu sehen sein wird wiederum im Wehrgang auch eine Ausstellung mit Fotos, welche einen Rückblick auf die bisherigen Schauwerkstätten sowie den Anfang der Wandergesellen in Hermannstadt werfen. Erwartet werden erneut Zimmerer, Tischler, Fassbauer, Schlosser, Töpfer, Hufschmiede, Maurer, Klavierbauer, Klempner, Bootsbauer und Goldschmiede, die für ihre Handwerkskunst und ihre tradionsreiche Lebensweise werben. Jeden Donnerstag um 20 Uhr treffen sie sich mit Interessenten vor der Wandergesellenherberge am Huetplatz zu Vorträgen oder Filmvorführungen.

Erstmalig finden im Rahmen des von der Deutschen Gesellschaft e.V. geförderten Wandergesellen-Projektes in diesem Jahren auch zwei Erzählveranstaltungen statt: Am Samstag, den 4. August, um 18 Uhr, im Erasmus-Büchercafé und am Sonntag, den 5. August, um 16 Uhr vor der Wandergesellen-Herberge werden die Münchner Erzählkünstler Jörg Baesecke und Hedwig Rost ihren „Koffer voller Geschichten" auspacken. Die „Mundwerker" begleiten die Handwerker ideell, indem sie deren Tradition und Wanderschaft anhand von Geschichten, Theaterstücken, Märchen oder Legenden in der Form mündlichen Erzählens präsentieren.

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