Wanderung über den Hauptkamm des Grohotiş-Gebirges

Wegbeschreibung in fünf Etappen

Montag, 10. April 2017

Kampf ums Überleben im Doftana-Tal.
Foto: privat

IV. Etappe

Ortschaft Brădet (773 m) – „Doftanei Transilvane“-Tal – Predeluş-Pass (1.298 m) – Prisciu-Berg – Sloeru Mărcoşanu-Berg – Urlăţelu-Gipfel (1.452 m) – Cioara-Berg – Văii Negre-Berg – Târlungului-Tal – Ortschaft Babarunca (894 m)

Markierung: Brădet – Predeluş-Pass = unmarkiert;
Predeluş-Pass – Văii-Negre-Berg = rotes Band;
Văii-Negre-Berg – Babarunca = unmarkiert.
Höhenunterschied: 790 m
Dauer: 11 Stunden

Aus Kronstadt erreicht man Săcele mit den Bussen der lokalen Transportunternehmen. In Săcele steigt man um in den Bus nach Brădet und fährt dort bis zur Endstation, an der Nationalstraße DN 1A, von wo man entlang der Straße „Valea Doftanei“ bis an das Ende der Ortschaft gelangt. Hier beginnt die Nationalstraße DN 1V, die mit einer leichten Steigung durch das Tal zu einem Gebiet mit Wiesen führt. Nach einer halben Stunde gelangt man zu einer Wegverzweigung, wo sich eine eingefasste Quelle befindet. Man wählt den rechten Zweig des Weges und gelangt nach einer Stunde (ab Beginn der Wanderung) zu einer Häusergruppe. Weiter oben, auf der rechten Seite des Weges, trifft man auf eine weitere Quelle. Nachdem man eine weitere Häusergruppe hinter sich gelassen hat, überquert man nach zwei Stunden über eine Brücke den Paltinul-Bach. Gleich danach verzweigt sich der Weg aufs Neue. Man wählt auch hier den rechten Zweig des Weges, welcher etwas betonter ansteigt. In einem Bereich des Anstiegs beschreibt der Weg eine doppelte Krümmung. In der ersten Krümmung verlässt man den Hauptweg und betritt einen Forstweg, der sich nach wenigen Minuten wieder verzweigt. Auch hier wählt man den rechten Zweig des Weges, der nun betont ansteigt und gelangt wieder auf den Hauptweg. Nach einer weiteren Quelle auf der rechten Seite erreicht man, nach etwa 5 Minuten, den Predeluş-Pass.

An dieser Stelle ändert sich die Richtung des Wanderweges nach Osten hin und folgt der Markierung rotes Band. Der Weg führt anfangs im Anstieg durch einen Wald; später wird der Anstieg betonter und nach einer halben Stunde, nach dem Abgang vom Pass, erreicht man die baumlose Gebirgszone. (România Pitorească Nr. 11 / 1985). Rechts des Weges tritt eine neue Quelle an die Oberfläche; nach einer weiteren Serpentine erreicht man wieder eine Wegkreuzung. Weiter führt der Wanderweg in Richtung Nord-Nordosten in einen Sattel. Hier verlässt man den bisherigen Weg und folgt den Spuren des ehemaligen Grenzverlaufes zwischen Österreich-Ungarn und dem Königreich Rumänien. Man umgeht im Süden die Bergspitze Prisciu und gelangt in den Ostsattel. Nun führt der Weg unterhalb des Kammes und lässt im N den Gipfel Sloeru Mărcoşanu zurück.

Der Weg orientiert sich hier nach rechts und führt im Abstieg nach 20 Minuten in einen Sattel mit einer Waldwiese. Weiter wandert man durch ein bewaldetes Gebiet und, nach 10 Minuten, erreicht man wieder die baumlose Landschaft. Ab dem Schnittpunkt des Weges mit dem alten Grenzstreifen folgt man nun der alten Grenze bis zum Urlăşelu-Gipfel. Ab hier führt der Wan-derweg im Abstieg nach Süden, danach ändert sich die Richtung nach Ost-Nordosten und der Weg wird felsig. Nach 10 Minuten Abstieg erreicht man einen bewaldeten Sattel, lässt eine felsige Partie hinter sich und nach einem weiteren Anstieg erreicht man das baumlose Gebiet Cioara, wo stellenweise weißes Gestein aus der Vegetation hervorleuchtet. Hier ist der alte Grenzstreifen weniger gut sichtbar. Man überschreitet den Kamm nach Süden und stößt dort wieder auf den alten Weg. Im Weiteren erreicht man, nach 10 Minuten, ein bewaldetes Gebiet und bald befindet man sich in einem Sattel.

Es folgt ein steiler Abschnitt durch einen Buchenwald und nach einer halben Stunde erreicht man erneut die baumlose Landschaft. Es folgt nun eine Anhöhe, welche man in östlicher Richtung, an einer Quelle vorbeikommend, umgehen kann. Nach einer Viertelstunde erreicht man einen breiten Weg. Hier ändert sich die Richtung der Wanderung nach Ost-Südosten und man gelangt nun in einen Sattel, wo der Wanderweg den Kamm in Richtung Norden verlässt. Von hier ist der Wanderweg nicht markiert. Er führt vorbei an einer weiteren Quelle, beschreibt zwei Serpentinen und mündet in ein bewaldetes Gebiet. Man verlässt, in betontem Abstieg, den Weg in Richtung links, überquert den Weg weiter unten und durchquert eine Lichtung. Der Weg wird nun erneut überquert, in ein bewaldetes Gebiet, und man überschreitet im Bachbett den Capra-Mare-Bach. Auf dem gegenüberliegenden Ufer wird das Ende des Forstweges erreicht, auf welchem man sich in Richtung der Schutzhütte Capra bewegt. Vor der Schutzhütte kommt man an einer Quelle vorbei. Weiter wandert man entlang des Forstweges, überschreitet auf einer Brücke den Cailor-Bach und gelangt zur Balaban-Waldwiese, wo sich eine Schutzhütte befindet. Der Weg führt weiter durch Fichten- und Laubwälder, entlang des Tărlungului-Tales. Nach zwei Stunden Wanderung, ab der Schutzhütte Capra, erreicht man Babarunca, auf der DN 1A. Hier verkehren keine öffentlichen Verkehrsmittel und bis Brădet sind es noch 10 km.

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