Was Google-Anfragen aussagen

Mittwoch, 01. Juni 2016

Kronstadt – Anfragen über Google sind, seitdem es die US Suchmaschine gibt, selbst Studienobjekt für ganz verschiedene Bereiche geworden, denn anhand der von Nutzern gestellten Anfragen können Rückschlüsse auf deren Interessen, Vorlieben oder Orientierungen gezogen werden. Mit solchen Studien befassten sich Analytiker schon vor der Erfindung von Google, als sie über andere Wege Daten über Verbraucher sammelten und DWF.ro (Digital Workforce) ist solch eine.
Eine Studie, welche über 24 Monate geführt wurde, zeigt z.B. die Richtung, in welche sich das Interesse der Nutzer für die gewählten Vertreter bewegt: um rund ein Drittel nach unten!
Für den Kreis Kronstadt/Braşov wurden 2012 elf Abgeordnete und sieben Senatoren gewählt, gemäß der Regel: ein Abgeordneter für 70.000 Wähler und ein Senator für 160.000 Wähler.

Verglichen mit den Anfragen über Google gleich nach den Wahlen 2012 zu diesen Vertretern ist in den letzten 12 Monaten ein Rückgang dieser Anfragen um 32,72 Prozent zu vermerken. Insgesamt wurden die 18 Vertreter des Kreises nur noch 13.080 Mal gegenüber den 19.440 Mal zuvor angefragt. Der Prozentsatz ist an sich nichtssagend, wird er aber mit dem durchschnittlichen Rückgang des Interesses landesweit verglichen, scheinen die -5,01 Prozent im Vergleich sehr viel.
Dabei lag 2012 die Wahlbeteiligung im Kreis mit 42,57 Prozent leicht über dem Landesdurchschnitt von 42,19 Prozent. Ob der von DWF.ro nachgewiesene Interessensrückgang sich auch auf die Wahlbeteiligung in fünf Tagen auswirken wird, wird sich nun zeigen.

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