Weitere Fahrradwege

Nach der Erweiterung wird das Fahrradwegenetz über 71 Kilometer lang sein

Samstag, 09. Februar 2013

Bei jeder sanierten Straße werden Fahrradwege eingezeichnet. Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt - Die Fahrradwege stellen ein „ständiges Anliegen“ des Hermannstädter Rathauses dar, erklärte auf seiner wöchentlichen Pressekonferenz Bürgermeister Klaus Johannis. Im laufenden Jahr soll das bereits vorhandene Fahrradwegenetz um weitere 15 Kilometer erweitert werden.

Die Mitarbeiter der Dienststelle für die Verwaltung der öffentlichen Domäne werden die Markierungen an zwölf Straßen vornehmen, die im vorigen Jahr saniert wurden oder wo heuer dergleichen Arbeiten erfolgen werden. Beim Einzeichnen der neuen Fahrradwege entstehen die Verbindungen zu den bereits vorhandenen Wegen. So soll der Fahrradweg an der Langgasse/Str. Lungă jene an der Brückengasse/Str. Reconstrucţiei und der Reussbachgasse/Str. Rusciorului verbinden. Der Weg an der Flussgasse/Str. Metalurgiştilor und der Autogării-Straße verbindet die Burger-Vorstadt mit der Alba-Iulia-Straße. Andere Fahrradwege verlängern das Netz, wie zum Beispiel an der Eduard-Bielz-Straße oder der Rahovei-Straße.

Die Markierung von Fahrradstreifen am Rande der Fahrbahn führte dazu, dass „immer mehr Hermannstädter Fahrrad im Alltag nutzen“, betonte Johannis. Dabei sprach sich der Bürgermeister gegen die Fahrradwege am Gehsteig aus: „Die Erfahrung zeigt, dass es viel mehr Zusammenstöße zwischen den Radfahrern und den Fußgängern gibt, als mit den Autos. Besonders die älteren Passanten achten nicht auf die Fahrradwegmarkierungen“, erklärte Johannis.

Der erste Fahrradweg wurde im Jahre 2007 im Erlenpark/Parcul Sub Arini markiert. Dieser war für Erholung gedacht. In den Jahren 2008-2012 wurde dieser Weg verlängert und es entstanden Fahrradwege an den Hauptverkehrsadern. Zurzeit gibt es in Hermannstadt markierte Fahrradwege an 33 Straßen. Deren Gesamtlänge beträgt 56,5 Kilometer.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 11.02 2013, 18:01
Ich denke im Deutschen Verkehrsrecht gibt es ein ungeschriebenens Gesetz demzufolge der schwächste Verkehrsteilnehmer den größten Anspruch auf Rücksicht hat und umgekehrt !
In D gab es jahrzehntelang tägliche Verkehrserziehung im Fernsehen ( Der siebte Sinn ) ; genau so etwas wäre auch in Rumänien wichtig !

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