Weiterhin hohe Zahl minderjähriger Mütter

Schuld ist mangelnde Aufklärung und Familienplanung

Donnerstag, 22. Januar 2015

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Über 90.000 Mädchen bis maximal 19 Jahre haben 2009-2012 ein Kind geboren, davon 3024 unter 15 Jahren, berichtet das Nationale Statistikamt. Im selben Zeitraum ließen ca. 39.000 eine Abtreibung vornehmen. Für 2013 zählte das Gesundheitsministerium 13.190 Schwangere bis maximal 19, davon 734 unter 15 Jahren. Noch bis vor zwei Jahren brachten jährlich 23.000-24.000 Minderjährige ein Kind zur Welt, 4000 davon gebaren zweimal bis zur Vollendung des 19. Lebensjahrs, erklärt Borbala Koo von der Gesellschaft für Verhütung und Sexualkunde. Es sei ein deutliches Zeichen mangelnder Aufklärung.

Weil Sexualkundeunterricht in der Schule fehlt, wissen junge Mädchen nicht, dass es in fast allen Städten Familienplanungsbüros und landesweit 6000-7000 speziell ausgebildete Ärzte gibt. Außerdem erhalten Schüler und Studenten kostenlos Verhütungsmittel, auch wenn die Versorgungslage der Arztpraxen, wie Koo zugibt, nicht überall gleich ist. Hinzu kommen oft Vorbehalte Erwachsener zum Sexualkundeunterricht. Nachdem das Gesundheitsministerium das Problem nach 2007 mangels Finanzmitteln hat schleifen lassen, will man sich nun wieder verstärkt engagieren.

Kommentare zu diesem Artikel

norbert, 23.01 2015, 01:23
Das werden sicherlich überwiegend Romas sein. .das kann man wenn man durch das Land fährt sehen. .die Rumänen zählen beim Kinderkrippe die Romas mit. .beim europäischen Geld nicht. Da klauen sie das europäische Geld den Romas. ..die Romas werden die Mehrheit stellen ob ein jahr früher oder später. .sie bekommen viel mehr Kinder wie die Rumänen. Die Rumänen werden das zur Kenntnis nehmen. Ob sie wollen öder möchte. Ob sich den Romas das Geld aus Europa klauen oder nicht. .

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