Weltbank-Kredit für weniger Schulabbrecher bis 2022

Rumänien erhält Darlehen von 200 Millionen Euro

Dienstag, 21. April 2015

Bukarest  (Mediafax/ADZ) - Bereits am 15. April wurde seitens der Regierung das Programm „Hilfe beim Abitur – Zugang zur Fakultät“ in die Wege geleitet. In dessen Rahmen sollen sowohl die Gymnasien mit den geringsten Erfolgsquoten beim Abitur als auch die Universitäten finanzielle Unterstützung erhalten. Insbesondere sozial benachteiligte Gymnasiasten stünden im Mittelpunkt des Programms, welches ihnen beim Abitur und einem anschließenden Einstieg in die universitäre Lehre behilflich sein solle, erläuterte Claudia Costin, Vorsitzende der Weltbank-Arbeitsgruppe Education Global Practice. D

ie hierfür notwendigen Mittel werden Rumänien nun durch einen 200 Millionen Euro umfassenden Kredit der Weltbank zur Verfügung gestellt. Finanzminister Eugen Teodorovoci unterstrich die Bemühungen der Regierung zur Minderung des sozialen Ungleichgewichts: Das mit der Weltbank umgesetzte Programm biete insbesondere Schülern aus schwierigen sozialen Verhältnissen bessere Zugangschancen zu höherer Bildung und damit zu einer immer leistungsstärker werdenden Wirtschaft. Die Anzahl der Schulabbrecher offenbart einen immensen Handlungsbedarf – 2013 verzichteten 17,3 Prozent aller Achtklässler in Rumänien auf eine weitere Schulausbildung. Rumänien will diesen Wert mit Hilfe des Projektes auf 11,3 Prozent bis zum Jahr 2020 verringern. Dieser läge jedoch noch immer über dem EU-Mittelwert von 10 Prozent.

Kommentare zu diesem Artikel

Alexander, 22.04 2015, 22:12
"Zugang zur Fakultät" ... besser wäre eine Berufsausbildung nach dem Vorbild des Dualen Systems in Deutschland. Aber echte Reformen, so notwendig sie auch sein mögen, lassen sich in RO nur sehr sehr schwer umsetzen - so man sie überhaupt möchte und anstrebt ...
Sraffa, 22.04 2015, 00:40
Wer kontrolliert eigentlich seriös und transparent und wie die Verwendung dieses Kredites ?
Ottmar, 21.04 2015, 15:47
Helmut du verwechselst hier etwas. Einen guten Schulabschluss in Rumänien bekommt man, indem die Eltern die Lehrer schmieren. Die EU Gelder kassieren aber Ponta und Konsorten. Ist ja auch intelligent, mit mehr Geld wird in Rumänien kein Schüler schlauer, also brauchen die armen Leute auch kein Geld und damit gehört das Geld in die Taschen der PSD-Politiker. Da hat der falsche Dr. sogar Recht und dass Ponta kein guter Schüler/Student war beweist seine gestohlene Dr. Arbeit. Trotz Dr. Titel beherrscht er nur den mathematischen Einsatz und nicht den mathematischen Dreisatz. Helmut zur Hilfe für einen Kommunisten, der mathematische Einsatz in der PSD lautet: „ Wie kommt Steuergeld aus der EU oder aus dem Volk in meine Tasche“.
Helmut, 21.04 2015, 12:45
Ein sehr wichtiger Schritt der Regierung und ein positiver Einsatz von Geldern.Hiermit wird es endlich auch SchülerInnen aus ärmsten Verhältnissen möglich werden eine qualifizierte Ausbildung zu erhalten.Nur eine breite und sehr gute Ausbildung der kommenden Generation, sichert die Zukunft des Landes.Nur so weiter machen.

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