Weniger Insolvenzen nach neun Monaten

Samstag, 01. November 2014

Bukarest (ADZ) - Im September haben 926 Firmen Insolvenz angemeldet, womit die Gesamtzahl seit Anfang des Jahres bei rund 16.700 liegt. Dies sind rund 17,4 Prozent weniger Insolvenzen als in den ersten neun Monaten 2013, als 20.200 Firmen zahlungsunfähig waren, teilte das Nationale Handelsregisteramt ONRC mit. Die meisten Unternehmen, die seit Jahresbeginn Insolvenz anmelden mussten, waren im Handelsbereich tätig, im Baugewerbe, im Hotel- und Gaststättenwesen  sowie in der verarbeitenden Industrie. Die meisten Insolvenzen seit Jahresbeginn gab es in Bukarest (2705) und im Kreis Bihor (1134).Ende September 2014 waren mehr als eine Million aktive Firmen beim Handelsregister eingetragen.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 03.11 2014, 00:45
@Hanns: Habe das Thema an einer sehr renommierten Deutschen Universität studiert und mit Prädikatsexamen abgeschlossen. Das ist nur altes Rüstzeug aber es hilft immerhin, gröbste Fehler zu vermeiden. Daher sage ich Ihnen einige wenige Parameter von denen Sie sich bei solchen Analysen leiten lassen sollten :
1: An der Börse wird nicht geklingelt.
2: Traue nur den Statistiken die Du selber gefälscht hast.
3: Jede Betrachtung ist statisch aber es kommt darauf an die Dynamik dahinter zu erkennen.
Insgesamt ergibt sich meine Meinung als Flickenbild aus einer ganzen Reihe von Infos der vergangenen Monate und eigenen Beobachtungen. Stichworte sind die Veränderungen der Industrieproduktion, Lohndifferenz, Exportquote usw.
Hanns, 02.11 2014, 14:10
@Sraffa - Rumänien befindet sich in einer Rezession! Wo sehen Sie da wirtschaftliche Erfolge?
Hanns, 02.11 2014, 08:31
@Sraffa - träumen Sie weiter! Unter dem "Regime" des falschen Doktors werden die Rumänen erst richtig bluten.
Sraffa, 02.11 2014, 03:10
Insgesamt erhalten wir in der letzten Zeit sehr viel mehr positive Indikatoren aus der Rumänischen Wirtschaft als früher. Es scheint als ob der Regimewechsel letztlich die Stimmung eher positiv beflügelt hat - auch wenn viele Maßnahmen der aktuellen Regierung katastrophal stümperhaft sind und die wirklich wichtigen Massnahmen überhaupt noch gar nicht angegangen sind.

Diese Konstellation scheint aber insgesamt den sozialen Frieden mehr zu befördern als dies unter den Liberalen - und dem später geplatztem Boom der Beitrittseuphorie - der Fall war. Daß auch die PSD letztendlich lediglich Etikettenfälscher sind ist ein anderes Thema.

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