Wer viel Geld hat, der weiß, wie er es schützen kann

Erklärungen des Nationalbank-Gouverneurs Mugur Isărescu

Samstag, 30. März 2013

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Im Kontext der Bankenkrise in Zypern wurden die jüngsten Erklärungen des Gouverneurs der Rumänischen Nationalbank (BNR), Mugur Isărescu, mit berechtigtem Interesse verfolgt. In Rumänien könne sich die Situation von Zypern nicht wiederholen, schon aus dem einfachen Grund, weil es bei uns verhältnismäßig weniger Einlagen gibt.

Andererseits will der Aufsichtsrat der Nationalbank Regelungen einführen, in denen noch klarer festgehalten wird, wer die Bankeinlagen garantiert. In Rumänien sind, wie allgemein in der EU, Einlagen bis zu 100.000 Euro garantiert.

Über die zwei Banken mit zypriotischem Kapital in Rumänien sagte Mugur Isărescu, dass diese auf dem hiesigen Markt 1,3 Prozent der Aktiva des Bankensystems halten. Was Marfin Bank România betrifft, deren Hauptaktionär, die Popular Bank of Cyprus, abgewickelt wird, unterstrich Is²rescu, dass die Einlagen zur Gänze vom Garantiefonds der Bankeinlagen gesichert sind.

Zu den Einlagen von mehr als 100.000 Euro in den 42 Banken in Rumänien erklärte Isărescu, dass es sich nicht um viele Personen handle – es könnten 11.000 bis 12.000 Personen sein, und diesen wolle er keine Ratschläge erteilen: Wer einmal soviel Geld gemacht hat, der wisse auch, wie er es am besten verwaltet. Auf keinen Fall sei eine öffentliche Debatte in dieser Angelegenheit angebracht.

Kommentare zu diesem Artikel

sraffa, 31.03 2013, 23:22
Der von mir sehr geschätzte Herr Isarescu hat es mit seiner Bemerkung "....Wer einmal soviel Geld gemacht hat, der wisse auch, wie er es am besten verwaltet..." mal wieder auf den Punkt gebracht. Herr Isarescu würde wohl auch mit den vielen Schwarzgeldmillionären aus dem Club Med viel härter umgehen als unsere Brüsseler Vertreter.
Norbert, 30.03 2013, 15:55
DAS STIMMT MAL AUSNAHMSWEISE ,was im obigen Bericht analysiert wurde. Das wird nicht Rumäniens Problem sein. Rumäniens Problen wird in wenigen Jahren die Aussenverschuldung sein.Seit dem Beitritt (großer Fehler) stieg die Aussenverschuldung von 14 Prozent auf jetzt 35 Prozent. Das ist zwar gegenüber den anderen EU Ländern gering. Der Anstieg von 14 Prozent bis auf 35 Prozent in den wenigen Jahren ist aber ein Spitzenwert. Gleichzeitig wird Rumänien viel früher wackeln, ich denke ab 50Prozent.Die großen Beschleuniger zu diesem Wert sind die Koruption, diese verhindert auslands direktinvestitionen in ausreichendem Maße.
Gleichzeitig entwickelt sich die Agrawirtschaft
schleppend bis kaum. Drittens der Tourismus VERHARRT AUF NIEDRIGEM STAND.DIE AUSSENDARSTELUNG DER RUMÄNISCHEN POLITIK IN DER EU IST VERHEEREND. SIE SCHRECKT SEHR VIELE MENSCHEN AB.BESONDERS INVESTOREN.RUMÄNIEN WIRD DIE NÄCHSTEN JAHRE TEILS WEITER IN DER REZESSION SEIN. ,BEI GLEICHZEITIGEN preissteigerungen.Der größte BESCHLEUNIGER BIS NÄCHSTES jahr wird der verkauf der staatlichen Betriebe sein.Sie werden unter druck der eu stattfinden,da es dann kein geld aus dem eu topf gibt. Dies wiederum läßt die potentiellen Käufer dieser schrottfirmen in eine weit aus bessere position STELLEN. Sie brauchen nur zu warten bis ihre Forderungen erfüllt werden.
Ob Rumänien im eu ist, oder nicht spielt da keine rolle. Es gibt dutzende Länder im letzten jahrhundert die Pleite waren und Jahrzehnte brauchten, bis sie da gut oder teilweise gut wieder raus kamen. In Rumänien sehe ich schwarz dafür. Sie haben das noch nicht erkannt.wollen sogar in den Euro . Da wird mAn sie aber niemals die nächsten Jahrzehnte hereinlassen.LS JESUS STARB SOLL ER GESAGT HABEN, vater vergib ihnen ,denn sie wissen nicht was sie tun. das trifft auf rumänien zu 100 prozent zu.Amen..

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