Westrumänien: Zahl der Erwerbslosen sinkt weiter

Besorgniserregender Arbeitsmarkt in Temeswar und Arad

Mittwoch, 08. Juli 2015

Die Anzahl der Erwerbslosen ist in der Westregion Rumäniens im Jahresvergleich allgemein zurückgegangen. In drei der vier Kreise (Arad, Karasch-Severin und Temesch) fiel die Quote der Bürger ohne Beschäftigung im April 2015 im Vergleich zum gleichen Monat des Vorjahres. Allein im Kreis Hunedoara hat die Zahl der Menschen ohne Arbeit zugelegt. In den Verwaltungskreisen mit gehobenem Interesse für Investoren, Temesch bzw. Arad, ist die Zahl der Erwerbslosen fast bis auf ein Limit gesunken, das künftige Investoren abschrecken könnte.

Nur 1,4 Prozent aller arbeitsfähigen Bürger des Verwaltungskreises Temesch hatten im April d.J. keinen Job. Das ist um 0,2 Prozentpunkte weniger als vor einem Jahr. Auch im Kreis Arad ist die Zahl der Arbeitslosen zurückgegangen - von 3,0 auf 2,6 Prozent – genauso auch im wirtschaftlich mühsam dahin dümpelnden Kreis Karasch-Severin. Die Zahl der Arbeit Suchenden des Banater Berglands (Karasch-Severin) sank im Jahresvergleich von 4,4 Prozent im April vergangenen Jahres auf eine Rate von 3,9 Prozent im April 2015. Allein im Kreis Hunedoara hat sich die Situation verschlechtert. Die Zahl der Arbeitslosen ist im Bergbaugebiet von 5,7 auf 6,0 Prozent gestiegen, liegt jedoch damit noch immer unter dem derzeitigen Landesdurchschnitt von 7,4 Prozent.

Im April d.J. waren in den vier Kreisen der Westregion insgesamt 507.444 berufstätige Menschen von Arbeitsamt ITM erfasst. Das sind um über 6000 mehr als zur gleichen Zeit des vergangenen Jahres und über 1000 mehr als noch im März 2015. Mehr als die Hälfte aller Berufstätigen verdiente ihr Geld in den diversen Sparten der Dienstleistung, gefolgt von der verarbeitenden Industrie zusammen mit dem Bausektor. Knappe 14.000 Bürger waren in der Landwirtschaft beschäftigt. Diese Hierarchie gab es auch in drei von vier Kreisen. Allein im Kreis Arad arbeiteten mehr Bürger in den Sparten Industrie + Bauwirtschaft, als im Dienstleistungssektor. Prozentuell gesehen, zeigen die Daten aus dem Banater Bergland die größte Diskrepanz zwischen Industrie + Bausektor gegenüber der Dienstleistersparte auf. Um ein Drittel mehr Dienstleister als Mitarbeiter in Industrie und Baubranche waren beschäftigt.

Die geringste Anzahl an Beschäftigten hatte der Kreis Karasch-Severin mit nur 53.281 Arbeitnehmern. Mit den 218.664 Berufstätigen in der Volkswirtschaft lag der Kreis Temesch zahlenmäßig vorne.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 09.07 2015, 15:28
Helmutschlange, das ist wohl der dümmste Kommentar der in der ADZ veröffentlicht wurde.
Alle Bezirke mit geringer Arbeitslosigkeit haben Anschluss an eine Westautobahn. je weiter davon entfernt desto höher die Arbeitslosigkeit. Diese Arbeitslosigkeit muss aber dein Intimfreund das grinsende Arschgesicht der Ober Dieb der Nation verantworten.
Dr. Plagiatului hat bis jetzt keinen cm Autobahn initiiert um Herrmannstadt an Nadlac anzubinden. Nur durch diese Autobahnanbindung gewährleisten die Rumänischen Lieferanten eine sichere Lieferung ihrer Produkte an die JIT- (Just in Time) Abnehmer in Mitteleuropa. Sollten diese Autobahnen bestehen kommt es automatisch zu mehr Konsum zu mehr Lebensstandard und auch zu Lohnerhöhungen. Dein Wunsch nach Lohnerhöhungen wie in Griechenland unter dem sozialistischem PASOK Regime beschert den Rumänien garantiert einen ähnlichen Einbruch der Industrieproduktion wie in Griechenland als die gesamte Textilindustrie nach maßlosen Lohnerhöhungen durch die sozialistische PASOK total zusammengebrochen ist. Ergebnis es gibt keine konkurrenzfähige Industrieproduktion in Griechenland mehr.
Fazit: Nur Arbeitskräftemangel mit einer parallel einhergehenden Produktivitätssteigerung.wird zu einer sinnvollen Erhöhung der Löhne führen So lange aber Arbeiter in Ostrumänien Gewehr bei Fuß stehen bleibt es beim geringen Lohn Helmut du verstehst das eh nicht , du denkst nur in kommunistischen Erfolgsmustern a la Stalin, ein Rat von mir, denk einmal darüber nach was ich eben erklärt habe und streng dein Hirn ein bisschen an um das zu verstehen und sag deinem grinsenden Arschgesicht (jetzt hat er es ja mit einem Bart ein bisschen erträglicher gemacht), er soll mit dem Bau der Autobahn DEVA - ARAD beginnen..
giftschlange, 08.07 2015, 20:41
Ordentliche Wirtschaftspolitik sorgt dafür, dass sich die wirtschaftliche Situation und damit auch der Arbeitsmarkt positiv entwickelt.Leider gehört Rumänien noch immer zu den billig Lohnländern , dadurch profitieren die ArbeitnehmerInnen noch nicht so spürbar von dieser Entwicklung.Es wird an der Gesetzgebung liegen in Zukunft diese Situation im Interesse der Betroffenen zu verändern.Nur durch die Hebung der Kaufkraft der Bevölkerung kann die wirtschaftliche Entwicklung erfolgreich weiter entwicket werden.

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