Wettbewerbsrat bestraft Retailer mit 35 Millionen Euro

Donnerstag, 15. Januar 2015

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Wettbewerbsrat hat vier Retailer mit hohen Geldstrafen belegt. Diese haben die Regalpreise oder Angebote in der Zeitspanne 2005 – 2009 so festgelegt, dass von einem „Kartell der Nahrungsgüter“ gesprochen wird. Mit 154 Millionen Lei (das sind 35 Millionen Euro) wurden Metro, Real, Selgros und MegaImage bestraft. Bei der Festlegung des Verkaufspreises hätte das Gesetz von Angebot und Nachfrage nicht zur Geltung kommen können, da vorher ein fester oder Minimalpreis abgesprochen wurde. Gleichzeitig wurden 21 Zulieferer bestraft, darunter die Hersteller von Milchprodukten Danone und Napolact, die Hersteller von Erfrischungsgetränken Pepsi und Tymbark sowie die Weinhändler Halewood und Zarea.

Kommentare zu diesem Artikel

Sraffa, 15.01 2015, 03:28
Unzweifelhaft existieren nach wie vor Preiskartelle im Lebensmitteleinzelhandel.
Die Mio 35 Strafe werden von denen aus der Portokasse gezahlt - wichtig wäre vielmehr die staatliche Förderung von effektiven Wettbewerb mit welchen Mitteln auch immer !

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