WHO besorgt über Tuberkuloseresistenz in Osteuropa

Donnerstag, 21. März 2013

Bukarest (ADZ/dpa) - Laut WHO sind in Europa die Tuberkulosefälle um vier Prozent zurückgegangen. Die gegen Antibiotika resistenten Erreger bleiben aber ein Problem. 2011 wurden in der europäischen Region der WHO (53 Länder) rund 300.000 TB-Erkrankungen gemeldet, davon 87 Prozent in östlichen Ländern. Man vermutet tatsächlich 380.000 Fälle, darunter rund 76.000 resistente. In Rumänien werden jährlich 500 bis 570 neue Fälle von antibiotikaresistenter TB festgestellt. Geheilt werden nur 19,6 Prozent (55 bis 85 Prozent im Rest der Welt), teils wegen eigenmächtiger Unterbrechungen durch Patienten, die damit zu wandelnden Bakterienschleudern werden. Das Problem: Ärzte sind nicht mehr verpflichtet, den Therapieerfolg zu überwachen.

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