Wichtiger Beitrag zum Zusammenhalt der jeweiligen Burzenländer Gemeindebewohner

Heimatblätter weiterhin ein Bindeglied des gegenseitigen Meinungsaustausches und der Unterstützung (II)

Sonntag, 27. Januar 2013

„Marienburger Nachrichten“
(31. Jahrgang, Nr. 46, Weihnachten 2012)

Das Titelblatt der Publikation umfasst einen Ausschnitt des Gemäldes von Anton Fiala „Die Schlacht von Marienburg“ (Öl/Leinwand), anlässlich der 400. Jährung  der im Oktober in Marienburg/Feldioara gedacht wurde und der auch mehrere Materialien im Inhalt des Heimatbriefes gewidmet sind. Eine ausführliche diesbezügliche Dokumentation  unter dem Titel „Die Ereignisse des Jahres 1612 die zur Schlacht von Marienburg führten“ ist aufschlussreich.

Über die im Herbst da stattgefundene Gedenkfeier ist in dem Beitrag zu lesen, der aus der ADZ/KR übernommen wurde unter dem Titel „Eine Gemeinschaft, die immer wieder von Katastrophen gezeichnet wurde – Besinnliche Gedenkfeier anlässlich der 400. Jährung der Schlacht von Marienburg“. Diese Feier war auch der Anlass für die Vorsitzende der Heimatortsgemeinschaft, Brunhild Schoppel Groza, und ihren Ehemann eine Reise aus  Deutschland in die Heimatgemeinde anzutreten, bei der Gedenkfeier dabei zu sein, Gespräche zu führen mit Ortsbewohnern und Lokalpolitikern  bezüglich der hiesigen Probleme und der gegenseitigen Bindungen, mit dem Dechanten des Kronstädter Evangelischen Kirchenbezirkes A.B. Stadtpfarrer Christian Plajer, mit dem Vorsitzenden des Kronstädter Deutschen Kreisforums, Wolfgang Wittstock.

Die Leser werden über das Treffen der Marienburger in Deutschland informiert, das vom 22. bis zum  23. September 2012 in Denkendorf stattgefunden hat. Desgleichen ist die Satzung der Heimatortsgemeinschaft einzusehen. Weitere Berichte, Informationen auch aus der Heimat, Familienereignisse und eine reiche Bildillustration ergänzen das über 40 Seiten starke, gut konzipierte  Heft.

„Neustädter Nachrichten“
(Nr. 201, Jahrgang 55,  Winter 2012)

Überrascht wurden wir beim Eintreffen der Publikation der Neustädter Heimatortsgemeinschaft in Deutschland in unserer Redaktion durch deren neue Gestaltung, Konzept und dem Farbdruck, wofür dem HOG-Vorsitzenden Helfried Götz und dem neuen Reaktionsteam Anerkennung ausgesprochen werden muss.

Diesbezügliche Aufklärung bietet der Nachbarvater in seinem Vorwort, in dem er darauf hinweist, dass bei der letzten Mitgliederversammlung  im Juni 2012 in Friedrichroda ein neues Redaktionsteam vorgestellt werden konnte, bestehend aus Beate Schramm, Schriftleiterin, und Nora Zacker, Gestalterin des Heimatblattes. Dabei dankte er auch dem scheidenden Team für deren bis dahin geleistete Arbeit.

Die beiden Gestalterinnen des Heimatbriefes stellen sich auch kurz vor, wobei sich das Ergebnis ihrer Arbeit an Hand dieser Ausgabe der Publikation schon sehen lässt. Auch der Aufruf von Beate Schramm, besonders an die Älteren,mit eigenen Erinnerungen beizutragen, um in einer neuen Rubrik „Geschichten von früher, Neustädter erzählen“ veröffentlicht  zu werden,  scheint schnell ein positives Echo gefunden zu haben. Somit sind in dieser Ausgabe Erinnerungen von Richard Casper an den 23. August 1944 und den damit verbundenen Ereignissen  in Neustadt/Cristian zu lesen.

Gleicher Autor bietet auch Erinnerungen aus der Deportation in Russland, und in einem weiteren Beitrag über die Jahre nach seiner Rückkehr in die Heimat. Helmut Chrestels bietet eine Rückschau auf das erste Auto, das nach Neustadt kam und dessen Eigentümer, illustriert auch mit mehreren Archivfotos.

Im Inhalt dieser Ausgabe sind zudem Berichte über die Teilnahme der Neustädter am Heimattag in Dinkelsbühl sowie vom 15. Neustädter Treffen in Friedrichroda das vom 22. - 24. Juni 2012 stattgefunden hat, enthalten. Auch wird schon das dritte Treffen der Neustädter in der Heimat, am 9. August 2014, ins Auge gefasst, damit sich die Teilnehmer ihre diesbezügliche Urlaubsplanung vornehmen können.

Dem neuen Redaktionsteam wünschen wir Erfolg in seiner Arbeit und weitere, gute  Ideen bei der Gestaltung der „Neustädter Nachrichten“.

„Petersberger Nachrichten“
(Jahrgang 25, Nr. 25,  Dezember 2012)

Seit 25 Jahren erhalten die Petersberger pünktlich vor Weihnachten die einmal jährlich von der Heimatortgemeinschaft Petersberg in Deutschland herausgebrachte Publikation. Auch wir richten unseren diesbezüglichen Glückwunsch an die Herausgeber und an das Redaktionsteam, an Otto Fiddes, der verantwortlich für die Redaktion ist.

Manfred Binder, erster Nachbarvater, bezieht sich einleitend in seinem Jahresrückblick auf dieses Jubiläum aber auch auf die wichtigsten Ereignisse im Leben der Petersberger Nachbarschaft, die im Vorjahr zu verzeichnen waren. Die folgenden Berichte mit zahlreichen Bildern sind der Beteiligung am Heimattag in Dinkelsbühl 2012, dem Petersberger Heimatchor und der Musikkapelle der HOG gewidmet.

Die Petersberger von überall erhalten einen ausführlichen Einblick in die Geschehnisse in der alten Heimat aus dem Bericht von Pfarrer Dr. Peter Klein. In diesem nimmt er Bezug auf den Friedhof und dessen Pflege, auf die an der Friedhofsmauer vorgenommenen Reparaturen. Eingegangen wird auch auf die  Orgelrestaurierung, die leider nicht, wie ursprünglich vorgesehen, im April 2012 abgeschlossen werden konnte. Diesbezüglich bietet Pfarrer Dr. Peter Klein in einer weiteren Dokumentation zahlreiche Details über die Orgel.

Außerdem erhalten die Petersberger Informationen über den vorgenommenen Immobilientausch, damit die Kirchengemeinde  alleiniger Eigentümer der ganzen Kirchenburg werden konnte. Getauscht wurden  die alte Sparkasse und der alte Turnsaal aus dem Kircheneigentum mit Wassergraben, Altem Rathaus, der alten Fleischbank und der Feuerwehrremise aus dem Eigentum der politischen Gemeinde.

Desgleichen informiert Pfarrer Peter Klein über den Abschluss der Arbeiten am Pfarrhof, über die im Vorjahr stattgefundene Teilnahme an  Gemeinschaftsfesten.

Aufschlussreich sind die weiteren Beiträge aus dem Inhalt dieser Ausgabe. „Die Wirtschaft des Ortes Petersberg im Burzenland zwischen den zwei Weltkriegen 1914 – 1945“ ist aufklärend. Ein Beitrag von Meta Josef  über die Adonisröschen am Leimpesch wurde aus dem „Komm mit“-Wanderbuch übernommen, Ingrid Boltres berichtet über das Petersberger Sommerfest 2012 in Stuttgart–Vaihingen, ein Bildbericht bezieht sich auf die Tage der Siebenbürger Sachsen in Wels/Österreich. Die Familieninformationen und Spendenliste runden  die inhaltsreiche Ausgabe ab.

(Fortsetzung folgt)

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