Wichtiger Beitrag zum Zusammenhalt der jeweiligen Burzenländer Gemeindebewohner

Heimatblätter weiterhin ein Bindeglied des gegenseitigen Meinungsaustausches und der Unterstützung (III)

Sonntag, 03. Februar 2013

„Die Zeitung der Rosenauer Nachbarschaft e.V.“
(Nr. 75, Jahrgang 49, Winterausgabe 2012)

Zu Pfingsten l.J. begeht die Rosenauer Heimatortsgemeinschaft in Deutschland ihr 50-jähriges Bestehen und es erfüllen sich eben so viel Jahre seit Erscheinen der Publikation der Heimatortsgemeinschaft. Es sind wichtige Anlässe zu feiern, aber auch zum Einsenden von Beiträgen seitens der Rosenauer, wie diese von Nachbarvater Klaus Balthes und dem Schriftleiter der Zeitung der Rosenauer, Horst Boltres, aufgefordert werden. Auch steht die Stadt Rosenau/Râşnov  im Blickpunkt der internationalen Öffentlichkeit durch die auch da im Februar 2013 stattfindenden Olympischen Winterspiele der Europäischen Jugend. Die Publikation enthält auch mehrere diesbezügliche Informationen.

Zu den besonderen Ereignissen des Vorjahres zählen die Würdigungen, die gebürtigen Rosenauern erteilt wurden: Der in Deutschland lebende Schriftsteller Dr. h.c. Hans Bergel wurde zum Ehrenbürger seiner Geburtsstadt ernannt. Die offizielle Ehrung fand am 14. Oktober 2012 in der evangelischen Kirche von Rosenau durch Bürgermeister Adrian Veştea statt. Orthrun Rhein, die seit 1999 das Hermannstädter Altenheim „Carl Wolff“ leitet, wurde beim Sachsentreffen in Birthälm die Honterus-Medaille des Siebenbürgenforums verliehen. Die diesbezüglichen Berichte sind in dieser Ausgabe zu lesen.

Informationen aus der alten Heimat erhalten die Leser der Publikation aus dem Bericht von Pfarrer Kurt Boltres über die geistliche Tätigkeit und Ereignisse in der Kirchengemeinde, aber auch über die wirtschaftlichen Aktivitäten die vorgenommen wurden. Nachbarvater Klaus Balthes bietet Informationen, die er anlässlich einer Reise in die Heimat sammeln konnte.

In der fast 60 Seiten starken Ausgabe sind weitere ansprechende Berichte zu lesen, von denen wir auf einige ebenfalls aufmerksam machen möchten. So erfahren die Leser, dass das 1. Mai-Ständchen weiter gepflegt wird und  im Pfarrhof stattfindet. Horst Boltres geht der Geschichte der Glocken der evangelischen Kirche von Rosenau nach, die in Apolda in Thüringen gegossen wurden und im Januar 1927 an ihren Bestimmungsort gelangten.

Vicki Kormesch bietet ein „Hinreißendes Bekenntnis zu Rosenau“ und schreibt Gedanken zu Geburtsort, Herkunft, Familie und Gemeinschaft nieder. Mit den üblichen Familienereignissen und Geburtstags-Glückwünschen wird der Inhalt der Ausgabe auf willkommene Weise abgerundet.

„Rothbächer Heimatbrief“
(Nr. 25, Dezember 2012)

Ein Problem, mit dem sich auch große Publikationen auseinandersetzten, ist das der Zusendungen von Briefen und Materialien seitens der Leser. Das trifft natürlich auch für die Publikationen der Heimatortsgemeinschaften zu, die sich an einen geringen Leserkreis wenden und somit direkt auch im „Rothbächer Heimatbrief“ vom HOG-Vorsitzenden Hans Leer angesprochen ist. Sicher wird darüber auch beim  traditionellen Rothbächer Treffen gesprochen, das,  wie in dieser Ausgabe angekündigt, am 4. Mai 2013 stattfindet.

In der Einladung zu dem Treffen wird der genaue Ablauf angegeben, aber auch der neue Standort, wo dieses nun stattfinden wird. Dieses ist der Speisesaal des Landesamtes für Finanzen in Würzburg. In unmittelbarer Nähe befinden sich auch drei Hotels, wo die Teilnehmer am Treffen unterkommen können. Desgleichen ist dieser Standort leicht erreichbar für die Rothbächer, die in Deutschland leben.

Einen Rückblick auf den Heimattag  2012 in Dinkelsbühl bietet Doris Roth, wobei sie sich besonderes auf das von Peter Maffay gebotene Konzert, auf den Anklang, das dieses bei den Tausenden Teilnehmern gefunden hat, bezieht. Interessant sind auch für den Nicht-Rothbächer die Reiseberichte von der Wasserstraße der Spree, aus der Türkei, wo sich gleich mehrere Rothbächer trafen, auf die Begegnung der Schall’s, das diese in der Tschechien im Böhmischen Wald organisierten.

Aus der Heimat enthält  diese Ausgabe auch mehrere Berichte. Über das nun fertiggestellte  Kindernest in Rothbach/Rotbav berichtet ausführlich  Hauke Hartmann, die sich auf das bisher da Geschaffene bezieht, aber auch auf die noch ausstehenden Nöte, auf die Absicht, dieses weiter auszubauen, um weitere Kinder aufnehmen zu können. Ihrem Bericht, der zum Teil auch als  Notruf aufgenommen werden kann, sind auch tragische Geschehnisse im Umfeld zu entnehmen, die kaum glaubhaft scheinen und sich bei Rothbach ereignet haben sollen.

Informiert werden die Leser auch bezüglich der statistischen Daten, was die Seelenzahl im Evangelischen Kirchenbezirk A.B. Kronstadt betrifft, über die Kulturarbeit, die die Regionalgruppe Burzenland der Heimatortsgemeinschaften entfaltet. Die „Siebenbürgische Elegie“ von Adolf Meschendörfer sowie eine Dokumentation bezüglich dem Lied bei den Siebenbürger Sachsen, die im Inhalt dieser Ausgabe zu lesen sind, kommen sicher bei allen Burzenländern und nicht nur, gut an.

„Das Tartlauer Wort“
(30. Jahrgang, Nr. 61, Weihnachten 2012)

Zu den besonderen Ereignissen aus dem Leben der Tartlauer im Vorjahr ist der Besuch von Prinz Charles am 8. Juni 2012 in der Kirchenburg in dieser Gemeinde zu verzeichnen. Mit einem Foto auf dem Titelblatt in der Kirchenburg, in dem ihm Pfarrer Andras Pal und Dorothea Teutsch, die auch an der Orgel spielte, zur Seite stehen, wird diese Ausgabe eingeleitet. Kurze diesbezügliche Details sind auf Seite 2 zu lesen.

Wählen wir in diesem Kontext auch einige weitere Informationen aus dem Inhalt des Tarlauer Wortes aus, die sich auf Fakten in den Heimatgemeinde Tartlau/Prejmer beziehen. Es geht um die Überführung  des Kirchenarchivs von Tartlau  in das Archiv der Honterusgemeinde, was voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte geschehen wird, wobei noch die erforderlichen Vorbereitungen bis dahin durchgeführt werden müssen.

Aus dem Vorwort des Nachbarvaters zu dieser Ausgabe erfahren wir, dass die Sanierungsarbeiten am Tartlauer Friedhof abgeschlossen wurden, was auch dank der zahlreichen Spenden geschehen konnte. Ebenfalls erhält man die Information, dass die Schweizer Firma  Katadyn 1,5 Millionen Euro in Tartlau investiert. Diese stellt Wasserfilter her und hat die Produktion innerhalb des hiesigen Gewerbeparks aufgenommen.

Ausführlich werden die Tartlauer an ihr Treffen in Rothenburg ob der Tauber, das am 22. September 2012 stattfand, durch einen eingehenden, reich illustrierten Bericht erinnert. Auch ist der Brief seitens des Landeskonsistoriums der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien zu lesen, der an die Heimatortsgemeinschaft Tartlau und deren Vorsitzenden zu diesem Anlass gerichtet wurde und von Bischof Reinhart Guib gezeichnet ist.

Darin wird auch der Dank für alle Hilfe,die die HOG Tartlau ihrer Heimatgemeinde zukommen lässt, ausgesprochen. Das Treffen fand im Zeichen des 30-jährigen Bestehens der Tartlauer Nachbarschaft statt. Bei dem Treffen wurde die Ernennung von Diethild Tontsch als  Pressereferentin  der Heimatortsgemeinschaft beschlossen. Ihr sei Kraft und Erfolg in ihrer Aufgabe auch seitens unserer Wochenschrift gewünscht.

Weitere Berichte u.a. vom Heimattag in Dinkelsbühl, niedergeschriebene Erinnerungen,  sowie die Fortsetzung  aus der vorigen Ausgabe der Gedanken von Heinz Otto Singer zum Thema „Ich bin ein Siebenbürger Sachse“ regen zum Lesen und Nachdenken an. Die aktuellen Familieninformationen zu den schönen, glücklichen aber auch traurigen Ereignissen aus der Reihe der Tartlauer runden diese inhaltsreiche Ausgabe ab.  Diese Ausgabe enthält als Beilage auch einen Jahreskalender der 9. Tartlauer Nachbarschaft, der die wichtigsten Gedenk- und Festtage umfasst.

(Fortsetzung folgt)  

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*