Wichtiger Beitrag zum Zusammenhalt der jeweiligen Burzenländer Gemeindebewohner

Heimatblätter weiterhin ein Bindeglied des gegenseitigen Meinungsaustausches und der Unterstützung (4)

Sonntag, 10. Februar 2013

„Weidenbächer Heimatblatt“
(57. Ausgabe, Dezember 2012)

Die aufliegende Ausgabe des „Weidenbächer Heimatblattes“ steht im Zeichen des 13. Treffens, das die zum Großteil in Deutschland lebenden Weidenbächer im September 2012 in Rothenburg ob der Tauber begangen haben. Aus dem Bericht von Nachbarvater Klaus Oyntzen, der bei diesem Anlass auch erneut als Vorsitzender gewählt wurde und dem wir auf diesem Wege somit gratulieren, ist zu entnehmen, dass die HOG Weidenbach gegenwärtig 421zahlende Mitglieder umfasst.

Der HOG-Vorstand trifft sich zwei Mal im Jahr, um die laufenden Probleme zu besprechen und zu lösen. Das Heimatblatt erscheint jeweils im Juni und Dezember und hat eine beträchtliche Auflage von 500 Exemplaren. Der Bericht des Nachbarvaters der sich auf die Zeitspanne 2009 – 2012 bezieht, bietet Einsicht in alle Bereiche, die die Weidenbächer interessieren. Erwähnt werden: das 2010 stattgefundenen Jugendtreffen, die Teilnahme an den Heimattagen in Dinkelsbühl, die Tätigkeit der Bläser.

Bezug nimmt der Bericht auch auf die in der Heimatgemeinde Weidenbach/Ghimbav stattgefundenen Tätigkeiten wie die durchgeführten Reparaturen am Pfarrhaus, am Kirchendach, am Predigerhaus, an der Friedhofsmauer. Mit Hilfe des Stadtrats konnten mehrere Reparaturen an der Kirchenkanzlei durchgeführt werden. Positiv und dankbar wird die Tätigkeit von Pfarrer Uwe Seidner beleuchtet, der sich stark in die Jugendarbeit impliziert, mit den Kirchengliedern auch aus Neustadt und Wolkendorf gemeinsame Veranstaltungen und Reisen organisiert.

Sehr ansprechend sind die Grußworte, die Pfarrer Seidner aus der Heimat an die Weidenbächer zu Weihnachten und Neujahr richtet. Weiteren Einblick zu dem Treffen der Weidenbächer erhält man in den diesbezüglichen Bild- und Textberichten im Inhalt dieser Ausgabe. Auch die bei diesem Anlass von Pfarrer Hans Karl Heinrich gehaltene Predigt ist da auch von jenen, die nicht bei dem Treffen dabei sein konnten, nachzulesen.

Ansprechend sind die Erinnerungen des Schullehrers Michael Salmen, in denen man Informationen über den ehemals in Weidenbach bestehenden Turnverein, Frauenchor, Blaskapelle, Nachbarschaften mitbekommt. Auch ist die zweite Folge der Erinnerungen von Hermine Melas  nach Überlieferungen und  Briefen an ihren Neffen M. Binder in Reps zu lesen.

Sehr aufschlussreich ist das von Heidemarie Komor geführte Gespräch mit Pfarrer Trinnes über seine in Weidenbach verbrachten Jahre als Seelsorger, aber auch in anderen Kirchengemeinden, über Theologiestudium, Rolle der Kuratoren in der Kirchengemeinde u.v.a. Weitere Berichte von Begegnungen, Familienereignissen, Informationen für die Weidenbächer von überall ergänzen auch diese Ausgabe,  die auf ein ausgeprägtes Konzept baut.

„Zeidner Gruß“
(Nr. 113, Jahrgang 59, Dezember 2012)

Der Großteil der Ausgabe ist dem 21. Nachbarschaftstreffen der Zeidner gewidmet, das vom 7. - 10. Juni 2012 in Friedrichroda stattgefunden hat und nun schon Geschichte ist. Geschichte, auch weil der ehemalige Nachbarvater Udo Buhn sich nicht mehr zur Wahl stellte und bei diesem Anlass Rainer Lehni als Nachbarvater gewählt worden ist. Auch unsererseits einen herzlichen Glückwunsch dem neuen HOG-Vorsitzenden, der auch bisher aktiv im Gemeinschaftsleben der Siebenbürger Sachsen in Deutschland ein gewichtiges Wort auch im Vorstand des Bundesverbandes zu sagen hat.

Als Vorhaben für das l.J. betonte Rainer Lehni  die Prioritäten der HOG in der Unterstützung der Zeidner evangelischen Kirchengemeinde A.B., in der Orgelreparatur, in der Erneuerung der Elektrik in der Kirche. Heuer wird auch das 60. Jubiläum der Zeidner Nachbarschaft begangen, ein Anlass für alle weltweit verstreuten Zeidner bei dem Fest dabei zu sein.

Dem Bericht des scheidenden Vorsitzenden Udo Buhn ist zu entnehmen, dass die Zeidner Nachbarschaft 1148 aktive Mitglieder zählt. Als das ereignisreichste Jahr in der Tätigkeit der Heimatortsgemeinschaft aus der Zeitspanne 2009 – 2012, auf die sich der Bericht bezieht, wird 2011 geschätzt, als eine Vielzahl von Veranstaltungen der Zeidner stattgefunden hat. 

Angesprochen in dem Bericht werden alle Probleme der Zeidner Nachbarschaft in Deutschland wie Heimatzeitung, die Schriftenreihe „Zeidner Denkwürdigkeiten“ in der es mehrere Projekte gibt, die noch nicht abgeschlossen werden konnten, die Tätigkeit des Zeidner ortsgeschichtlichen Gesprächskreises  und der Stiftung Zeiden. Die Beziehungen zur evangelischen Kirchengemeinde in der Heimat haben sich in den letzten Jahren stark verbessert, auch dank Pfarrer Andreas Hartig.

Es gibt eine enge Zusammenarbeit zwischen HOG und dem Presbyterium der hiesigen Kirchengemeinde und des Ortsforums. Was die Beziehungen zur politischen Leitung von Zeiden/Codlea betrifft, seien diese eher sporadisch, wird in dem Bericht betont, der mit Danksagungen an alle Mitarbeiter endet. Sehr ansprechend sind die weiteren Beiträge bezogen auf das 21. Treffen der Zeidner, wie auch das reiche, gut ausgewählte Bildmaterial, das Einblick in die vielen Angebote an den vier Tagen des Treffens bietet. Aus der Heimat werden die Leser über die Arbeiten an der Zeidner Orgel, dem Gästehaus, dem Besuch Jugendlicher aus Zeiden und Deutschland im Burzenland, der Ausstattung der Zeidner Tanzgruppe  mit neuen Trachten informiert. Weitere Berichte und Würdigungen ergänzen die über 60 Seiten starke Ausgabe, die sicher alle Leser anspricht.

Einer ausführlichen Präsentation erfreut sich der neue Nachbarvater der Zeidner Nachbarschaft Zeiden in Deutschland, Rainer Lehni. Geboren 1972 in Zeiden, hat sich dieser nach der 1989 erfolgten Ausreise stark in das Leben der ausgesiedelten Siebenbürger Sachsen, der Landsmannschaft, impliziert.

Er wurde in die Bundesjugendleitung gewählt, gründete 1998 die Jugendtanzgruppe Stuttgart, 2004 wurde er zum stellvertretenden Vorsitzenden des  Bundesverbandes der Siebenbürger Sachsen gewählt. Er ist der erste Zeidner, der mit dem siebenbürgisch-sächsischen Jugendpreis in Dinkelsbühl ausgezeichnet wurde.

(Schluss)   

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