Wie soll das Trinkgeld besteuert werden?

Freitag, 17. April 2015

Symbolfoto: freeimages.com

Bukarest  (Mediafax/ADZ) - Das Bakschisch soll laut einem zur öffentlichen Debatte gestellten Entwurf des Finanzministeriums mit 16 Prozent besteuert werden. In diese Kategorie fällt das Trinkgeld in Restaurants, aber auch die Restsumme in einem Geschäft, die der Käufer nicht mehr zurückhaben will. Im Entwurf heißt es, dass für das Bakschisch ein gesonderter Kassenbon ausgestellt werden muss. Je nach Fall werden die 16 Prozent von der Firma oder dem Angestellten bezahlt. Experten meinen, die Maßnahme könne zur Erhöhung der Restaurantpreise führen. Für Restaurantangestellte bedeutet das Trinkgeld soviel wie ein zweites Gehalt.

Kommentare zu diesem Artikel

Ottmar, 18.04 2015, 23:57
Ion der war gut nur : ,welchen Beleg soll aber der Bettler für 1-5 Lei ausstellen. Könnte man da einen Politiker vom Fernsehen des Plagiators fragen, wie der Beleg auszusehen hat und welchen Stampila der Bettler verwenden soll. Und eim Trinkgeld für die Bedienung im Restaurant welchen Stampila muss diese dafür verwenden.
ion, 18.04 2015, 12:48
Sollten vor dem Gesetz nicht alle Menschen gleich behandelt werden?Was ist mit den Menschen,welche auch von Geschenken/Trinkgeldern abhängig sind,wie z.B. Bettler,Musiker,Klofrauen,Stripteasetänzerinnen?Was nicht kontrollierbar ist,wird nirgendwo freiwillig gezahlt...oder war das nur ein verspäteter Aprilscherz?
Sraffa, 17.04 2015, 23:49
Trinkgeld sollte steuerfrei sein da Geschenk. Aber ist ANAF in der Lage die Grenze zu ziehen zum Missbrauch des Trinkgeldes für die illegale Nichtversteuerung substantieller Teile des Einkommens ? Ich denke, nein !
Manfred, 17.04 2015, 20:44
Klaus,ich habe ein wenig gegoogelt,es ist bis auf wenige Ausnahmen steuerfrei,es ist von Seiten des Finanzamtes sowieso nicht nachzuweisen...
Klaus, 17.04 2015, 18:22
Nun mit dem steuerfrei in D ist es nicht richtig.-wenn ich mich richtig erinnere dann werden beschäftigten im gaststätten ( wie auch friseur handwerk) gewerbe eine pauschale für "bakschis" auf das gehalt gerechnet.--Alles andere wäre wohl auch als etwas aus "müchhausens" kiste zu werten.Schon jetzt ist es mit nachfrage verbunden einen bon fiscal zu bekommen.Dann noch einen für trinkgeld?? Da fall ich bald vor lachen unter den tisch.
Manfred, 17.04 2015, 17:33
Also,in D sind Trinkgelder in den allermeisten Fällen steuerfrei!Ottmar hat recht,der Verwaltungsaufwand ist mit Sicherheit unverhältnissmäßig hoch-Schwachsinn im Quadrat!
Ottmar, 17.04 2015, 12:43
Wenn ich 3 Bani Wechselgeld nicht als Kleingeld in der Tasche haben will, dann soll der arme Einzelhändler auch noch eine Quittung über diese 3 Bani ausstellen. Haben diese Politiker wohl nur Scheiße im Kopf. Können die Politiker nicht rechnen dass der Verwaltungsaufwand für diese 3 Bani 10 mal so viel kostet als die 0,0048 Lei Steuer die der Einzelhändler dafür an den Staat abführen muss. Im Übrigen nimmt jeder normal handelnde Kassier diese 3 Bani dann her um am Abend dann die Null in der Kasse zu haben. Denn er rundet manchmal auch ab, was soll der Einzelhändler dann machen. Soll ich dem Einzelhändler dann einen Quittung/Gutschein ausstellen für zu den wenig bezahlten Preis. Rumänische Finanzpolitiker haben nicht mal Scheiße im Hirn, denn sogar Scheiße denkt besser als diese Idioten
Hanns, 17.04 2015, 11:13
Der Verlust für das Budget, der durch die Senkung der Mehrwertsteuer und der Sozialabgaben entsteht, muss ja irgendwie gegenfinanziert werden.
Linares, 17.04 2015, 10:31
Trinkgeld ist kein Lohn, sondern ein Geschenk, dass der Geber aus seinem bereits versteuerten Einkommen einer anderen Person als Anerkennung ( z.B. fuer freundliche Bedienung, fuer gute Serviceleistung) zuwendet. Dass ausgerechnet diese korrupte Bande, die jenseits der Legalitaet mit allen moeglichen Tricks Millionen in die eigene Tasche wirtschaftet, einer ohnehin schlecht bezahlten Kellnerin das Futter neidet, laesst erkennen, welchen miesen Charakter sie haben.

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