Wieder Banater Sommerkonzerte

Konzerte in Temeswar, Maria Radna und Hatzfeld

Freitag, 22. Juli 2016

Temeswar – In der Zeitspanne 1.- 4. August erfahren die von dem bekannten Organisten und Musikwissenschaftler Dr. Franz Metz schon vor Jahren angeregten, beim hiesigen Musikpublikum beliebten Banater Sommerkonzerte eine neue Auflage. Zum Auftakt ist am Montag, dem 1. August, um 19.30 Uhr, in der Temeswarer Domkirche ein Sonderkonzert anlässlich der deutschen Wallfahrt nach Maria Radna anberaumt. Es wirken mit Dr. Franz Metz (Orgel), Wilfried Michl (Bariton), Corneliu Meici (Trompete) und Herbert Christoph (Viola). Im Programm stehen Werke von Bach, Purcell, Händel, Telemann, Veracini, Dubois, Vierne und des Banater Komponisten Guido von Pogatschnigg.
Guido von Pogatschnigg (1867 in Broos geboren, 1937 in Temeswar verstorben) war Komponist, Kirchenmusiker und Musikpädagoge. Nach seinem Studium an der Budapester Musikhochschule wirkte er als Domkapellmeister in Kalocsa und Erlau. 1908 wurde er zum Direktor der Städtischen Musikhochschule Temeswar ernannt, er leitete die Hochschule bis zu seiner Pensionierung. Der Komponist schuf hunderte Werke u.a. eine Oper, zwei Ballette, zwei sinfonische Dichtungen, Ouvertüren, Chorwerke und Kammermusik.

Unter seinen 200 kirchenmusikalischen Werken sind seine beiden Werke „Ave Maria“ hervorzuheben.
Eintritt ist frei. Spenden sind erwünscht, sie sollen der Finanzierung der Domrenovierung zugutekommen. Der Festgottesdienst zur deutschen Wallfahrt nach Maria Radna vom 2. August wird musikalisch von der Blaskapelle aus Trostberg (Leitung Josef Maurer) wie auch von Dr. Franz Metz an der Orgel gestaltet. Das Kirchenkonzert von Donnerstag, 4. August, in Hatzfeld/Jimbolia, wird neben Werken barocker Komponisten für Bariton, Orgel und Trompete auch Kompositionen Hatzfelder Musiker beinhalten, wie z.B. von Josef Linster, Josef Schidek und Emmerich Bartzer. Außer den bereits genannten Musikern wirkt auch Walter Berberich (Tenor) mit. Die vorgenannten Konzerte werden durch das Gerhardsforum Banater Schwaben e.V. München wie auch durch das Demokratische Forum der Banater Deutschen gefördert.


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