„Wir liegen nicht auf der faulen Haut“

Bürgermeister kaufte Schneefräsen für Temeswar

Donnerstag, 17. Januar 2013

40 neue Schneeschleudern für Temeswar: Die Bürger hoffen, dass sie auch auf den Brücken über der Bega zum Einsatz kommen werden.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar - Die Stadt Temeswar/Timişoara bereitet sich auf den Winter vor. Insgesamt 40 neue Schneefräsen hat die Kommunalverwaltung vor Kurzem erworben, die nach den bevorstehenden Schneefällen zum Einsatz kommen werden. „Wir liegen nicht auf der faulen Haut und warten, dass es schneit“, sagte Bürgermeister Nicolae Robu auf der wöchentlichen Pressekonferenz im Rathaus.

19 dieser Schneeräumungsmaschinen sollen die Bürgerräte, die in den jeweiligen Stadtvierteln angesiedelt sind, verwenden dürfen, die restlichen 21 kommen einigen Einrichtungen zu, die unter direkter Obhut der Stadt stehen. So sollen beispielsweise auch Krankenhäuser und Schulen von den erworbenen Schneefräsen profitieren können.
Die Schneeschleudern haben 1950 Lei pro Stück gekostet, also insgesamt 78.000 Lei (mehr als 17.300 Euro).
Mit einem vollen Autotank (3,6 Liter) können sie bis zu zwei Stunden im ständigen Einsatz sein. Damit soll der Schnee von den Gehsteigen schneller beseitigt werden können, wünscht sich der Bürgermeister.

Bei den letzten Schneefällen Mitte Dezember hatte sich die Stadt regelrecht durch den Schnee gekämpft und Bürgermeister Robu, ehemaliger Professor an der TU Politehnica, erteilte der Schneeräumung in der Stadt die Note „8,5“. Auf den Temeswarer Brücken mussten sich die Passanten allerdings den Weg durch den knöchelhohen Schnee bahnen, weil da niemand geräumt hatte. Auch Nicolae Robu erkannte, dass da nichts getan wurde – und erteilte diesem Bereich die schlechte Note „3“.

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