WORT ZUM SONNTAG: Christus kommt – und wir sind sein

Sonntag, 25. November 2012

Bald ist der Weltuntergang da. Es kann nicht mehr lange dauern, denn der Maya-Kalender endet am 21. Dezember dieses Jahres. Und sprechen nicht viele andere Zeichen dafür? Es blüht der Markt der Astrologie, Wahrsagerei, Horoskope und dergleichen. Esoterik hat den Büchermarkt überschwemmt. Es tut sich etwas, es wird etwas geschehen ...

Es herrscht immer wieder Untergangsstimmung unter den Menschen, sogar unter einigen Christen. Ja, die Welt wird untergehen in einer astronomischen Katastrophe. Aber vorher, vorher kommt Christus. Und er hat noch einiges zu erledigen. So bald wird nicht das Ende sein. Sollen menschliche Vorhersagen mein Leben bestimmen? Kann ich Sternen und Konstellationen glauben, welche eigentlich von Gott geschaffen sind? Muss ich mir Angst machen lassen? Muss ich Angst haben vor dem „Weltuntergang“?

Christi Kommen wird zwar mit großen Bedrängnissen verbunden sein, doch er kommt mit großer Kraft und Herrlichkeit (siehe Matthäusevangelium 24, 29-31). Er, der zu Erdzeiten arm und verachtet war, verspottet, geschlagen und am Fluchholz getötet, er kommt mit größter Macht und wunderbarer Herrlichkeit und wird zeigen seine wahre Königswürde und Königsherrschaft (Offenbarung 19,16).

Wann? Wann wird das geschehen? „Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sonder allein der Vater“ (Matthäus 24,36). Alle menschlichen Voraussagen waren und sind reine Spekulation! Das hat sich bis jetzt immer so erwiesen. Und Menschen leiden Höllenängste deswegen. Brauch ich als Christ also Angst zu haben? Nie und nimmer. Aber ich muss mit Jesu Kommen ernst rechnen.

Christus kommt! Er kommt als der Treue und Wahrhaftige! Alles was er uns, den Seinen, welche durch die Taufe und den Glauben ihm gehören, versprochen hat, wird er einhalten und erfüllen. Unter anderem hat er uns verheißen: „Ich will wieder kommen und euch zu mir nehmen, damit ihr seid wo ich bin“ (Johannes 14, 3b). Und „ich will euch wiedersehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen“ (Johannes 16,22 b). Ist das nicht eine gute Nachricht?! Wir gehören zu ihm, sind Glieder seines Leibes (1. Korinther 6,15). Wo er ist, da gehören wir auch hin, und das wird er vollenden.Versprochen ist versprochen.

Christus kommt! Doch er kommt nicht als der große Zerstörer, der Kaputtmacher! Er kommt als der ERLÖSER! Als der HEILAND! Zerstört wird nur das Gott-Widrige. Gottes Feinde haben sich zu fürchten. Sehr sogar. Doch wird er sich nicht als rachsüchtig erweisen, sondern als der absolut gerechte Richter, zugleich aber auch barmherzig und gütig. Wir haben das Privileg, Gottes Kinder zu sein und ihn als König und Herrn zu haben. Trotz unseres Sünderdaseins sind wir schon Gerechtfertigte durch Jesus Christus. Noch ist es nicht ganz deutlich, doch wird es sich in der Vollendung zeigen, dass wir Königskinder sind, und nicht Kinder eines Kleinkönigs, sondern des Königs aller Könige und Herrn aller Herren! Vor diesem Vater brauch ich mich nicht zu fürchten!

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