WORT ZUM SONNTAG: Einzigartig und unvergleichlich

Sonntag, 07. September 2014

Der Predigttext für den kommenden Sonntag beinhaltet einen sehr wichtigen Bibelvers, der zur Grundlage der Reformation gelegt wurde: „Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (1. Kor. 3,11)

Viele Menschen stoßen sich an diesem Absolutheitsanspruch Jesu. Wieso steht ihm alleine so ein absoluter und indiskutabler Anspruch zu? Dies hat mich zu folgender Recherche gedrängt:

In einer Ausgabe der „Encyclopaedia Britannica“ heißt es, dass diese Ausgabe 20.000 Wörter gebraucht, um die Person Jesu zu beschreiben. Seine Beschreibung nahm mehr Raum ein als die von Aristoteles, Cicero, Alexander dem Großen, Mohammed und Napoleon!

In einem Kommentar über diese Beschreibung Jesu heißt es, es wäre ein größeres Wunder gewesen, solch ein Leben, wie das Leben Christi zu erfinden, als dass es eine tatsächliche Existenz ist. So ein Leben, so eine Beschreibung kann man gar nicht erfinden, heißt es dort. Es ist unmöglich. Das kann nur wahr sein.

Und Napoleon Bonaparte, dessen Leben dort auch beschrieben wird, wurde, nachdem er halb Europa mit Krieg überzogen hatte, in seinen letzten Jahren auf die Insel Elba verbannt. Dort schrieb er am Ende seines Lebens in sein Tagebuch: „Ich habe mit all meinen Armeen und Generälen nicht ein Vierteljahrhundert lang auch nur einen Kontinent mir unterwerfen können. Und dieser Jesus siegt ohne Waffengewalt über die Jahrtausende über die Völker und Kulturen! Er prägt die ganze Welt.“ Jesus ist einzigartig und unvergleichlich.

Der bekannte Historiker Wales wurde gefragt, welche Person die Geschichte wohl am meisten geprägt habe. Er antwortete darauf: „Wenn man die Größe eines Menschen nach historischen Gesichtspunkten beurteile, stehe Jesus an erster Stelle.“ Obwohl Jesus schon 2000 Jahre lang auf dieser Erde nicht mehr gesehen wurde, nimmt seit damals die Zahl der Christen auf der Erde stetig zu! Er ist in jeder Hinsicht einzigartig und mit nichts und niemandem vergleichbar.

Und was sagt die Bibel? Der Herr Jesus selbst sagt: „Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden.“ (Mt.28,18) und abermals spricht der Herr: „Wer mich sieht, der sieht den Vater!“ (Joh.14,9b) In Kol. 1 steht geschrieben, dass in IHM die ganze Fülle der Gottheit leibhaftig wohnt. „Denn in ihm ist alles geschaffen, was im Himmel und auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare.“ (Kol.1,16) Deswegen fürchteten sich auch die Dämonen vor ihm und sprachen: „Du bist der Heilige Gottes!“ (Mk.1,24)

Und der Apostel Paulus bezeugt im Rückblick auf sein Leben: „Was mir Gewinn war, das habe ich um Christi willen für Schaden erachtet. Ja, ich erachte es noch alles für Schaden gegenüber der überschwänglichen Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn.“ (Phil. 3,7-8a) Also, gemessen an dem, was und wer Jesus ist, ist alles andere wertlos, ja schädlich, sagt der Apostel. Jesus Christus war im Gegensatz zu allen Menschen und Religionsstiftern einzigartig und unvergleichlich.

Unzählige Philosophen schreiben über Jesus, dass mitten in der Weltgeschichte eine Gestalt steht, die alle anderen in den Schatten stellt – Jesus Christus. In ihm war keine Unvollkommenheit, keine Sünde, nichts worum er um Entschuldigung hätte bitten müssen! Durch ihn soll alles in den Himmelswelten mit Gott versöhnt und in Einklang gebracht werden. Jesus, der selber Gott ist – begreife es wer kann – hat den Himmel verlassen und ist der einzige vollkommene Mensch geworden, der nie in eine Sünde einwilligte, um als reines Sühnopfer für unsere Sünden am Kreuz zu sterben. Das war Gottes Heilsplan! Was Adam kaputt gemacht hatte, das hat Jesus, als der letzte Adam, wieder ganz gemacht. Und jeder, der zu Jesus kommt, wird in Jesus vor Gott rein, gerecht und vollkommen.

Der große Philosoph und Religionskritiker Friedrich Nietzsche schrieb am Ende seines Lebens: „Wenn ich IHN nicht finde, habe ich keine Antworten auf die Fragen meines Lebens.“ Und später schrieb er noch einmal: „Wehe dem, der keine Heimat hat.“ Das sind Worte des großen Philosophen und Atheisten Nietzsche.

Kennen sie „Hamlet“ von Shakespare? Der sagt es in einem Satz: „Ich verliere, ob ich lebe oder sterbe.“ Und wisst ihr, was der Apostel Paulus sagt? „Ich gewinne, ob ich lebe oder sterbe.“ „Christus ist mein Leben, und Sterben ist mein Gewinn.“ (Phil.1,21)
Liebe Leser, wenn Jesus all das und noch viel mehr ist, was er von sich sagte und auch andere über ihn sagten, ist das dann nicht Grund genug, in seine Nachfolge zu treten? Muss da die Kirche und auch der einzelne Christ noch lange überlegen, was zu tun ist und was Priorität hat?

In einem Anbetungslied heißt es:

„Jesus, dir nach weil du rufst;
Dir folgen, weil du bist, der du bist:
Einzigartig, Unvergleichlich!
Dir will ich folgen, großer Herr.

„Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (1. Kor. 3,11) Ein anderes sicheres Fundament gibt es nicht. Denn: „In keinem andern ist das Heil, es ist auch kein anderer Name den Menschen gegeben, darin sie gerettet werden sollen“ als allein der Name Jesus (Apg. 4,12). Baue dein Leben auf den Sohn Gottes. Er ist der Fels. Dann kommst du zur Ruhe. In Ihm hast du einen tragfähigen Grund und darfst ein lebendiges Glied in der Kirche Gottes sein, das viel Frucht bringt zur Ehre Gottes. Amen.

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