WORT ZUM SONNTAG: Lobet den Herren

Sonntag, 28. August 2016

Lobe den Herrn meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.
(Psalm 103,2)

Dieser Psalmvers ist der Glaubensspruch für die kommende Woche.
Ein begnadeter, glaubender Mensch ist ein freies, frohes Wesen. Er kann sich freuen, denn sein Geist, seine Seele sind auf Gott ausgerichtet, auf denjenigen, der ihm Gutes getan hat. Er ist nicht auf sich selbst gestellt, auf das, was er ist und von sich aus alles leistet. Sogar seine Danksagung im Lobgesang geht nicht von ihm selbst aus, sondern - erfüllt vom wahren Lebensgeist - lässt er seine Seele den Herrn für ihn loben.
„Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.“

Die Freude des Psalm-Beters gründet nicht erst auf einer Zukunftshoffnung, in der Gott einmal alles zum Guten wenden wird. Er ist froh und dankbar für all das, was Gott an ihm bereits schon getan hat.
Dass der Mensch sich freuen und den Herrn loben kann und soll, wird in der Heiligen Schrift immer mit den Taten Gottes begründet, die er bereits getan hat; und das, was er getan hat, zeigt darauf hin, was er noch tun wird.
Wenn große göttliche Dinge geschehen, verkündigen die Boten Gottes, dass sich die Menschen nicht fürchten sollen. Ja, die Werke geschehen deshalb, damit kein Grund zur Furcht besteht.

„Fürchtet euch nicht...euch ist der Heiland geboren.“
Der gesandte Sohn Gottes i s t in die Welt gekommen; als Heiland wird er die Welt heiligen und erlösen.
„Fürchtet euch nicht ...“ Diesen Zuspruch erhalten wir vor allem auch am Ostermorgen, und zwar nicht nur von den Boten Gottes, sondern auch von Jesus Christus selbst, durch den Gott die Leiden, Sünden und den Tod überwunden hat.
Lobe den Herrn meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat.

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