WORT ZUM SONNTAG: Voller Hoffnung und Freude

Sonntag, 21. September 2014

Der Apostel Paulus schreibt: „Auch die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit.“ (Römer 8,21)

Könnte es sein, dass manche unserer Brüder und Schwestern in Christus vergessen haben, dass wir, selbst wenn wir Christen geworden sind, jetzt immer noch in unerlösten Leibern leben?
Ja, das ist rechte christliche Lehre, die uns der Apostel Paulus vermittelte: „Auch wir selbst, die wir den Geist als Erstlingsgabe haben, seufzen in uns selbst und sehnen uns nach der Kindschaft, der Erlösung unseres Leibes.“Unser Leib wird erlöst werden, denn das hat Gott verheißen. Doch in diesem Leben ist er noch nicht vollkommen. Das ist der Grund dafür, dass wir Gottes Werk nicht selbst ausführen können, denn nur der Heilige Geist Gottes kann uns dazu fähig machen. Erst am Tage der Auferstehung der Toten werden die Christen ihren mit Herrlichkeit von Gott ausgestatteten Leib erhalten.

Wenn wir uns mit Erfolg einsetzen wollen, für unseren Herrn Jesus Christus Zeugnis abzulegen, so müssen wir die innere Erleuchtung durch den Heiligen Geist  erfahren. Das geschieht durch den Glauben und durch Empfang der heiligen Sakramente. Natürlich gehört dazu auch ein innerer Sinneswandel, der unser gesamtes Leben auf die Ewigkeit mit Gott schon jetzt ausrichtet. Durch die Gemeinschaft mit unserm Herrn Jesus Christus, bekommen wir die Kraft, ein Leben unter dem Segen Gottes zu führen. Er ist derselbe Herr und kann auch heute genauso wie vor 2000 Jahren, Menschen die rechte Hilfe und Gnade schenken zu ihrem Heil und zu seinem Preis.

Was wir tun müssen, ist willig zu sein, unser ganzes Leben unter den Segen und die Fürsorge Gottes zu stellen. Dann können wir auch voller Hoffnung sein und echter geistlicher Freude, so wie einst die ersten Christen. Jesus Christus erweist sich damit als der Erlöser des ganzen Menschen, mit Leib und Seele. Er kehrt auf die Erde zurück, um seine Gemeinde im Triumph über Sünde und Vergänglichkeit heimzuführen.

Kommentare zu diesem Artikel

Au weia!, 24.09 2014, 03:41
Hilfe! denkt und spricht Hochwürden wirklich so auch privat oder hat er diesen Text in bester hölzerner Theologensprache aus einem Buch des 18. Jahrhunderts wörtlich übernommen? Arme Reschitzer!

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