Zahlreiche Berichte aus dem Geschehen der Heimatgemeinden (II)

Pfingstausgaben der Publikationen der Heimatortsgemeinschaften in Deutschland eingetroffen

Samstag, 06. Juli 2013

„zeidner gruß“
(Nr. 114, Jahrgang 60, Mai 2013)

Die Pfingstausgabe des Heimatblattes der Zeidner Nachbarschaft in Deutschland ist dem 60jährigen Bestehen der Zeidner Nachbarschaft gewidmet und bietet eine diesbezüglich ausführliche Dokumentation über deren Gründung und Tätigkeit bis zum jetzigen Termin. Im Inhalt der Ausgabe kommen viele Zeidner  aus der Heimat, jene, die in Deutschland ein neues Zuhause fanden, zu Wort.

Aber auch mehrere Grußworte wurden aus diesem Anlass an die Zeidner Heimatortsgemeinschaft gerichtet, deren Wortlaut im Inhalt der Ausgabe veröffentlicht wird. In diesem Sinne überbrachten die besten Wünsche ihrerseits und der Verbände, denen sie vorstehen: Dr. Bernd Fabritius, Bundesvorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland; Michael Konnerth, langjähriger Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften e.V.; Karl-Heinz Brenndörfer, amtierender Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürgisch-Sächsischen Heimatortsgemeinschaften und Vorsitzender der Regionalgruppe Burzenland; Wolfgang Wittstock, Vorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen im Kreis Kronstadt; Alfred Mrass, Vorsitzender der Landesgruppe Baden-Württemberg und stellvertretender Vorsitzender des Verbandes der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V.; Prof. Friedrich Philippi, Landeskirchenkurator der Evangelischen Kirche A.B. in Rumänien; Prof. Dr. Paul Philippi, Ehrenvorsitzender des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien, der unter anderem betont: „Ich wünsche der Zeidner Nachbarschaft, dass sie auch über das Alter von 60 Jahren hinaus den Geist und die Kraft behalte, die ihr von ihrem Entstehen und von ihrer Taufe her zugewachsen sind. Und ja: Ich wünsche und hoffe, dass die Nachbarschaft dazu beitragen kann, diesen Geist und diese Kraft auch den Zeidnern in der Heimat Zeiden zu stärken.“

In seinem Editorial zu dieser Festausgabe, die ein Echo der Zeidner Nachbarschaft seit 60 Jahren darstellt, erinnert Nachbarvater Rainer Lehni an seine Vorgänger in diesem Amt: Balduin Herter, Volkmar Kraus und Udo Buhn, die entscheidend zu dem Zusammenhalt der Zeidner, zu der Tätigkeit der Nachbarschaft beigetragen haben. Diese „ist sich ihrer Verantwortung für das kulturelle und historische Erbe der Zeidner Sachsen bewusst, genauso wie für die Weitergabe dieses Erbes an die nachfolgenden Generationen, die zum größten Teil nicht mehr am Fuß des Zeidner Berges aufgewachsen sind“, unterstreicht der Nachbarvater.Helmuth Mieskes bietet eine eingehende Dokumentation bezüglich der Gründung der Zeidner Nachbarschaft in Deutschland, stellt diese als das, was sie heute bedeutet, vor.

Heute zählt deren Mitgliederzahl 1150, wobei der „zeidner gruß“ gegenwärtig in einer Auflage von 1275 Exemplaren erscheint und ein wichtiges Bindeglied zwischen allen Zeidnern darstellt. Das Redaktionsteam unter Hans Königes schafft  mit dem Heimatblatt eine dankenswerte und beachtliche Leistung. Eine bedeutende Rolle in diesem Zusammenhalt spielen auch die regelmäßigen Nachbarschaftstreffen, von denen bisher 21 stattgefunden haben. In der Schriftenreihe „Zeidner Denkwürdigkeiten – Beiträge zur Geschichte  und Heimatkunde von Zeiden“ wurden bisher über 20 Studienbände, mehrere Tonträger bezogen auf Schule, Sport, Musik, Wirtschaft, Geschichte, Persönlichkeiten u.a. dieser Burzenländer Ortschaft herausgebracht. 

Der ausführliche Rechenschaftsbericht von Pfarrer Andreas Hartig für das Jahr 2012 zeigt, dass auch in der Heimatgemeinde noch viel Positives zu verzeichnen ist. Die Seelenzahl am Jahresende 2012 betrug in der hiesigen evangelischen Kirchengemeinde 442 Personen. Ein reiches musikalisches Leben ist da weiterhin zu verzeichnen, die Restaurierungsarbeiten an der Orgel schreiten voran, verschiedene Arbeiten an der Kirchenburg, der Glocke, am Gästehaus, der Jugendscheune, am Pfarrhaus und Friedhof wurden durchgeführt. An letzterem wurden die meisten Investitionen vorgenommen, wobei die Kapelle, die Wohnung, die Außenmauer und die beiden Metalltore überholt wurden. Aus der Geschichte von Zeiden wird an den vor 100 Jahren vorgenommenen Schauflug von Albert Ziegler, an die Namensgebung der Farbstofffabrik als „Colorom“ vor 75 Jahren, erinnert. Weitere Berichte von Treffen der Zeidner, aktuelle Informationen, Familiennachrichten, Nachrufe auf Verstorbene ergänzen diese vielseitige Ausgabe der Zeidner Nachbarschaft in Deutschland.

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