Zeltlager in der Glăjărie bei Rosenau

Begeiserte Teilnehmer am Jugendcamp der evangelischen Kirche

Sonntag, 11. August 2013

Am Nachmittag wurde gebastelt.

Das Turnen am Morgen

Alle möglichen Ideen für Sportwettbewerbe

Broos - Was für ein Mensch?! – Das war das Lied, welches die Teenager im diesjährigen TeenieCamp des Jugendwerkes der Evangelischen Kirche begleitete. 63 Teilnehmer zwischen 13 und 16 Jahren aus Deva, Hermannstadt/Sibiu, Heltau/Cisnădie, Malmkrog/Mălâncrav, Zeiden/Coldea, Meschen/Moşna und Kronstadt/Braşov wurden am 29. Juli im Zeltlager Valea Glăjăriei bei Rosenau/Râşnov im Burzenland begrüßt und auf das Leben im Lager vorbereitet. Für viele ist es nicht einfach, im Zelt zu schlafen, mit zum Teil fremden Mitbewohnern, seien es Krabbeltiere, seien es Jugendliche aus andern Städten. Acht Tage sind eine Zeit,  in der man viel erleben kann, und und so waren alle sehr gespannt, was sie erleben werden. „Was bist du für ein Mensch“, das ist eine Frage, die Teenager viel beschäftigt und das wurde in Bibelarbeiten, Kleingruppen und im Gottesdienst immer wieder thematisiert. Was war das für ein Mensch, dem Wind und Wellen gehorchen, der Wasser in Wein verwandelte, der zu dem Fels wurde, der uns hält? Hier war immer wieder auch die Rede von Jesus, dem Gottessohn und dem Menschen, den wir kennen lernen sollen.

Natürlich sind die kreativen und sportlichen Aktivitäten zum Teil attraktiver als sehr tiefsinnige Gespräche. So gab es wie in jedem Jahr auch einen Besuch des Hochseilgartens, wo man zwischen den Bäumen in 10 Meter Höhe herum gehen konnte. Aufwändige Geländespiele sind ein Vergnügen für die Mitarbeiter,  das Vorbereiten wird manchmal auch von den Teilnehmern geschätzt. Nachmittags gab es kreative Angebote wie Basteln mit Ton, Origami, Taschen aus Jeanshosen wurden dekoriert und da es richtig heiß war, endeten die Wasserspiele am Schluss in einer Wasserschlacht. Abends war es meist kühler und so konnte man Feuer machen für Stockbrot und am Lagerfeuer singen. An einem anderen Abend zog man sich feiner an und ging ins „Casino“, wo an verschiedenen Spieltischen Gruppen einander herausforderten. Am Schluss gab es feine Cocktails, allerdings ohne scharfe Zusätze, wie manche bedauerten.

All diese vielen Programmpunkte sind das Resultat der Mühe von 22 Mitarbeitern der Jugendarbeit aus verschiedenen Städten, die vor Jahren selber Teilnehmer waren und sich nun bemühten, für andre Jugendliche ein besonderes Programm zu erstellen. Joachim Lorenz, Cristina Arvay, Adriana Florea und Katrin Helbig sind die Leiter, welche die Verantwortung trugen und mit Rat und Tat den jugendlichen Mitarbeitern zur Seite gestanden sind. Dank gebührt der Donauschwäbischen Kulurstiftung des Landes Baden-Württemberg, die uns im letzten Jahr geholfen hat, eine Verstärkeranlage zu kaufen, denn damit konnte das Musikteam den Gesang lautstark begleiten. In diesem Jahr half die Stiftung wiederum mit einem Zuschuss für die Durchführung sowohl des Jungscharlagers im Juni als auch des Teeniecamps. Dank gebührt Gott, der uns in dem Lager begleitet und bewahrt hat und auch den Leuten vor Ort, die uns in Rosenau jedes Jahr herzlich empfangen.

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