Zibinsbrücke dem Verkehr übergeben

Johannis: Für die Verkehrsentlastung bei künftigem Brückenbau

Samstag, 14. Juli 2012

Die neue Brücke über den Zibin.
Foto: Hannelore Baier

Hermannstadt - Sie ist 41 Meter lang, 18,6 Meter breit und besitzt drei Fahrbahnstreifen: zwei von der Malului-Strasse zur Flussgasse hin und einen in umgekehrter Richtung. Die Gehsteige samt Fahrradpiste sind 3,75 Meter breit, an der Brüstung hängen Geranientöpfe. Unter den Metall- und Betonbau führen an beiden Zibinsufern 160 Meter lange Alleen. Es ist die neue Brücke, die aus der Neculce-Straße über den Zibin führt und den bisherigen Holzsteg ersetzt. Für den Verkehr freigegeben wurde sie am Donnerstagvormittag von Bürgermeister Klaus Johannis, der als erster auch offiziell drüber fuhr.

Die Arbeiten seien insgesamt gut verlaufen, abgesehen von einigen Komplikationen, weil seit geraumer Zeit niemand mehr eine Brücke über den Zibin gebaut hat und manches neu ausprobiert werden musste, sagte Johannis. Begonnen hatte der Bau im April vorigen Jahres, durchgeführt wurde er von dem Firmenkonsortium Sinecon/Geiger Transilvania/Geiger GmbH. Die Überfahrt hat 965.553 Euro (+ Mwst.) gekostet, die Mittel stammen aus der dritten Anleihe des Rathauses von der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung, die im Rahmen des großen Vorhabens zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur getätigt worden ist. Diese Brücke wurde gebaut, um eine Ausweichmöglichkeit zu haben, wenn voraussichtlich im kommenden Jahr mit der Erneuerung der Überfahrt beim Zibinsmarkt und danach jener flussaufwärts, an der Einfahrt aus Neppendorf/Turnişor, gearbeitet wird, erläuterte der Bürgermeister. Noch werden in der Gegend Infrastrukturarbeiten durchgeführt, nach deren Beenden wird die Brücke jedoch zur Entlastung des Verkehrs führen.

Ein Test für die Hermannstädter sind die Alleen am Flussufer: Werden sie angenommen und genutzt, werde man auch unter den anderen Brücken dergleichen anlegen und in Perspektive miteinander verbinden, sagte Johannis. Ein an der Brückenübergabe teilnehmender Bürger wünschte eine bessere Instandhaltung der Flussau. Johannis antwortete, er hege denselben Wunsch, doch sei die nationale Wasserverwaltungsagentur „Apele române“ hierfür zuständig.

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