Zu schwache Brücken für Feuerwehrautos

Montag, 02. Februar 2015

Kronstadt – Nicht selten kommt es zu Fällen im Fogarascher Gebiet, bei denen Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr vor einer Straßenbrücke Halt machen müssen, da diese dem Gewicht des Wagens nicht Stand halten kann. Die im Besitz der Fogarascher Feuerwehreinheit befindlichen Löschzüge sind sieben Mal schwerer als das Gewicht, welches die eine oder andere der Straßenbrücken aushalten könnte. Doch kommt es des Öfteren so weit, dass die Feuerwehr, die zu einem dringenden Einsatz bestellt wurde, das Risiko eingeht, über die Brücke zu fahren, wenn der Unterschied zwischen Brückenangabe und Gewicht des Löschzuges nicht allzu groß ist. In anderen Situationen kommt es dazu, dass vor der Überfahrt der Wassertank geleert wird, um auf der anderen Seite der Brücke wieder gefüllt zu werden, oder die Einsatzmannschaft einen weiten Umweg auf sich nimmt um an Ort und Stelle zu gelangen.

Natürlich hat dies Verzögerungen zu Folge, was dazu führt, dass Güter oder Menschenleben mitunter in Mitleidenschaft gezogen werden. Beispielweise trägt die Brücke gegen Halmagen/Hălmeag höchstens zehn Tonnen, während ein mit Wasser gefüllter Einsatzwagen bis zu 36 Tonnen wiegt. Zwischen Crihalma und Galt/Ungra, und Crihalma und Lupşa gibt es je eine Brücke für nur acht Tonnen Gewicht. Bei der Ausfahrt aus Fogarasch/Făgăraş in Richtung Şona ist eine Brücke  nur für fünf Tonnen zugelassen. Feuerwehrmannschaften, die sich oft in solchen misslichen Lagen wiederfinden, finden meistens zwar schließlich eine Lösung um zum Einsatzort zu gelangen. Doch dies eben meist nur um den Preis einer Verspätung.

Kommentare zu diesem Artikel

Tourist, 03.02 2015, 23:03
in Ländern wo der Kommunismus nicht alle regionalen Strukturen kaputt gemacht hat, gibt es in jeder Gemeinde eine Freiwillige Feuerwehr. Teilweise sieht man die alten Feuerwehrhäuser sogar noch und kann sie an dem Türmchen erkennen, wo früher die nassen Löschschläuche aufgehängt und getrocknet wurden.Aber solche selbstorganisierten Vereine waren der totalitären Ideologie natürlich ein Dorn im Auge und nach der Revolution ist leider an die alte Tradition nicht wieder angeschlossen worden. Jetzt muss die Berufsfeuerwehr aus der weit entfernten Stadt kommen, wenn es im Dorf brennt.

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