Zukunft der Jugendarbeit

Hermannstädter Jugendliche überlegten Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer Tätigkeit

Montag, 15. Dezember 2014

Eine Arbeitsgruppe inszenierte in der Utopiephase eine Nachrichtensendung aus der Zukunft.
Foto: Vlad Popa

Hermannstadt – An einer Zukunftswerkstatt zum Ausbau der deutschsprachigen Jugendarbeit in Hermannstadt nahmen von Freitag bis Sonntag rund 20 Jugendliche, Vertreter, Mitglieder und Freunde deutschsprachiger Organisationen und Einrichtungen, die in der lokalen Jugendarbeit aktiv sind, teil. Vertreten waren das Hermannstädter Jugendforum, das Europäische Jugendbegegnungszentrum „Kirchenburg Holzmengen“, die Jugendorganisation der Evangelischen Kirche A.B. in Hermannstadt sowie die Fakultät für Grundschul- und Vorschulpädagogik der Lucian-Blaga-Universität. Die Veranstaltung fand im Forumshaus in der Sporergasse/General Magheru statt. Die Moderation des Zukunftsworkshops übernahm Markus Rebitschek, der Vorsitzende der „Culture Goes Europe – Soziokulturelle Initiative Erfurt e.V“, der seit rund zehn Jahren Projekte im Jugendbereich in Mittel- und Südosteuropa durchführt.

Die Veranstaltung begann am Freitag mit einer Kennenlernrunde der Teilnehmer sowie einer ersten Phase des Workshops, welche der Kritik gewidmet war. Dabei warfen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen Blick auf die jetzige Tätigkeit ihrer Organisationen und hielten die aktuellen Mängel und Funktionsstörungen fest. Am Samstag ordneten die Teilnehmer die verschiedenen Kritikpunkte in Kategorien ein und untersuchten sie näher. In der darauffolgenden Utopiephase kam die Kreativität der Jugendlichen zum Einsatz. Hier durften sie sich vom Zeit-, Geld- oder Mitarbeitermangel sowie allen anderen Einschränkungen in ihrer Tätigkeit gedanklich freimachen um Projekte zur Beseitigung der bereits angesprochenen Kritikpunkte zu entwickeln. Am Sonntag wurden die ausgearbeiteten Projekte auf ihre Machbarkeit sowie die möglichen Partnerinstitutionen, Förderer und die anzuwendenden Prozesse in Arbeitsgruppen untersucht und an die Wirklichkeit angepasst. Nach einer Vorstellung der Ergebnisse im Plenum besuchten die Jugendlichen die verschiedenen Arbeitsgruppen und gingen in einer Feed-Back-Phase auf die vorgestellten Projekte näher ein.

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