Zum 39. Mal „Timişoara Muzicală“

Dienstag, 14. Oktober 2014

Temeswar - Während der nächsten 31 Tage werden Solisten aus sieben Ländern (Serbien, Mexico, Frankreich, Georgien, Südkorea, Bulgarien, Rumänien) auf der Bühne der Temeswarer Nationaloper stehen. Unter den Opernstücken, die im Rahmen des Festivals geboten werden, steht auch eine Premiere im Programm: „Turandot“ von Giacomo Puccini wird zum ersten Mal am 16. November dem Publikum vorgestellt. Opernsänger, Orchester, Chor und Ballettensemble – alle von der Temeswarer Nationaloper – erzählen die Geschichte der Prinzessin Turandot und ihres Bewunderers, Kalaf. Die uralte Welt Chinas geht im Bühnenbild von Mario de Carlo aus Italien auf, der bis heute schon viele musikalische Werke für die Temeswarer Oper illustriett hat. Das Stück wird unter der Leitung des Regisseurs Corneliu Murgu aufgeführt. „Turandot“ ist seine zweite Montage nach dem Erfolg, den er voriges Jahr mit der Oper „Der Troubadour“ schaffte. Das Festival beginntt am 15. Oktober mit „Tosca“ von Giacomo Puccini.

Vier Tage später, am 19. Oktober, wird „Nabucco“ von Giuseppe Verdi gespielt und am 24. Oktober steht „Faust“ von Charles Gounod im Programm. Es folgen „Traviata“ von Giuseppe Verdi am 27. Oktober und eine Produktion der Nationaloper aus Belgrad (Serbien) – „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner – am 2. November. „Adriana Lecouvreur” von Francesco Cilea wird am 5. und „Der Troubadour“ von Giuseppe Verdi am 9. November aufgeführt. Das Programm endet am 16. November mit der Premiere des Stücks „Turandot“ von Giacomo Puccini. Mit einer Ausnahme – „Faust“, die um 18 Uhr beginnt – fangen alle Vorführungen um 19 Uhr an. Das Internationale Musikfestival „Timişoara Muzicală“ geht 46 Jahre zurück, als 1968 Nicolae Boboc, Dirigent und Direktor der Temeswarer Nationaloper und Ion Romanu, Dirigent und Direktor der Philharmonie „Banatul“ eine „erlesene Veranstaltung“ mit internationaler Sichtweite organisierten. Nach seiner sechsten Auflage wurde das Festival zum jährlichen Event. 2015 feiert es sein 40. Jubiläum.

Kommentare zu diesem Artikel

Keine Kommentare

Kommentar hinzufügen

* - Pflichtfeld

*
CAPTCHA-Bild zum Spam-Schutz
Wenn Sie das Wort nicht lesen können, bitte hier klicken.
*
*