Zum elften Mal Cafékultour in Temeswar

Eine Woche lang wird Kultur zum Kaffee serviert

Mittwoch, 15. April 2015

Für Alina Baciu ist Cafékultour das Eröffnungsevent der Temeswarer Kultursaison. Die Kaffeekulturwoche, die seit 2005 vom Deutschen Kulturzentrum und dem Französischen Kulturinstitut veranstaltet wird, bringt international gefeierte Künstler nach Temeswar/Timisoara und Kultur in bekannte Kneipen und Cafés. Dieses Jahr finden Veranstaltungen erstmals im Electric Theatre, im Ambasada und im Tam Tam statt – drei neue Kulturtreffpunkte, die das Cafékultour -Konzept das ganze Jahr hindurch umsetzen wollen.

Man verdankt also Cafékultour so manches, denn vor zehn Jahren sah das kulturelle Angebot eher dürftig aus. Überhaupt Veranstaltungen in Cafés zu halten, schien 2005 noch recht ungewöhnlich. Heute kann man sich den Frühling ohne die Kulturwoche nicht mehr vorstellen.

Für die Veranstalter ist es besonders wichtig, ein interkulturelles Programm aufzustellen. Es soll nicht nur Einblicke in Frankreichs und Deutschlands gegenwärtige Kulturlandschaft gewähren. Polen, Tschechien, Großbritannien und Spanien werden ebenfalls repräsentiert.

Das Deutsche Kulturzentrum hat für die elfte Auflage den Medienkünstler und VJ Benjamin Jantzen aka „Pixelschubser“ eingeladen. Er wird gemeinsam mit lokalen Musikern und Tänzern eine Licht-Tanz-Musik-Produktion namens „Bioluminiscent“ vorstellen. Die Veranstaltung findet am 21. April ab 20 Uhr in der Mansarde der Theresienbastei statt.

Am Donnerstag dem 23. April zeigt das Kulturzentrum in der Teestube der Carturesti-Buchhandlung den deutschen Film „Die Tränen meiner Mutter“ ab 18:30 Uhr.

Besonders spannend dürfte der Samstag werden: Am 25. April wird in Ambasada die deutsche Pop-Rock-Indie-Band „Emma 6“ ein Konzert spielen. Die junge Musikgruppe gehört zu den angesagtesten Newcomern in Deutschland. Das Konzert beginnt um 19 Uhr.

Cafékultour findet zwischen dem 20. und 26. April in unterschiedlichen Temeswarer Lokalen statt. Der Eintritt zu den gesamten Veranstaltungen ist frei. Förderer sind das Auswärtige Amt, die Französische Botschaft in Rumänien, das Goethe Institut Bukarest, der Kreisrat Temesch, die Spanische Botschaft in Bukarest und die Stadtverwaltung Temeswar.    

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