Zunehmender Wohnungsbau in Temeswar

Im ländlichen Raum mehr gebaut als in der Stadt

Freitag, 08. Januar 2016

Statistiken belegen, dass der Häuser- und Wohnungsbau in Westrumänien einen Aufwärtstrend erlebt. Im Bild: Die Gemeinde Dumbrăviţa bei Temeswar.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar (ADZ) - Hunderte von Wohnungen werden jedes Vierteljahr im Kreis Temesch/Timiş gebaut, so die offiziellen Angaben. Grund dafür sind das reichhaltige Arbeitsangebot des Kreises Temesch und die andauernd ansteigende Zahl der Arbeitssuchenden. Somit sehen die Aussichten für die Errichtung von neuen Wohnanlagen in diesem Jahr äußerst vielversprechend aus und weisen eine steigende Tendenz im Vergleich zum vergangenen Jahr auf. Trotzdem ist der Bauboom von 2007-2008 noch lange nicht erreicht. Laut Statistiken wurden im dritten Jahresquartal 2015 nahezu 900 neue Wohneinheiten errichtet, davon etwa 300 im städtischen und fast 600 im ländlichen Raum. Zum Vergleich führen die Fachleute die Anzahl der Wohnungen an, die im dritten Trimester 2014 gebaut wurden, d.h. rund 600 Häuser und Apartments. Somit bleibt die zunehmende Tendenz des Wohnungsbaus im ländlichen Raum in den letzten Jahren weiterhin erhalten. Dies, da im städtischen Raum angeblich großer Mangel an Bauflächen besteht und die zur Verfügung stehenden erschlossenen Baugründe in den Städten zahlenmäßig gering und sehr teuer sind. Offizielle Angaben zeigen, dass in Westrumänien auch weiterhin intensiv gebaut wird, da gegen Jahresende mehrere Hundert Baugenehmigungen erteilt wurden.

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