Zur Entlastung der Hauptstraßen

Kreisrat setzt drei Teilstücke an Kreisstraßen aus eigenen Mitteln instand

Mittwoch, 25. Januar 2012

Hermannstadt - Im Investitionsplan des Kreises Hermannstadt/Sibiu ursprünglich nicht vorgesehen, nun aber auf die Liste aufgenommen, sind drei kurze Strecken von Verwaltungskreisstraßen, die aus Mitteln des Kreisratshaushaltes modernisiert werden sollen. Es handelt sich dabei um Teilstücke von Straßen, die Abkürzungen ermöglichen und dadurch den Verkehr auf vielbefahrenen Wegen entlasten sollen, teilte der Kreisratspräsident Martin Bottesch kürzlich mit. Die Modernisierung dieser Straßenabschnitte ist in der Entwicklungsstrategie des Kreises enthalten.

Ein solches Teilstück sind die vier Kilometer von Reichesdorf/Richiş zur Kreisstraße 141 Meschen/Moşna – Agnetheln/Agnita. Sobald dieses hergerichtet ist, wird man aus dem Norden des Kreises Hermannstadt/Sibiu, d.h. aus der Richtung Elisabethstadt/Dumbrăveni über Birthälm/Biertan und dann die Agnethler Straße in die Kreishauptstadt kommen können, statt den Weg über Mediasch zu wählen.

Ein anderes dergleichen Stück von Vorteil für den Verkehr ist jenes zwischen Gura Râului und der Kreisstraße 106A, die auf die Hohe Rinne/Păltiniş führt, wodurch die engen Gässchen in Răşinari gemieden werden können. Fortgesetzt werden sodann die Arbeiten an der Strecke Săcădate – Nucet – Nou/Neudorf, die eine Direktverbindung aus Freck/Avrig ins Harbachtal/Valea Hârtibaciului darstellt und Hermannstadt umgeht.

Fortgeführt und abgeschlossen werden 2012 die aus EU-Mitteln geförderten Infrastrukturprojekte an Straßen. Aus eigenen Mitteln des Kreises werden heuer die Arbeiten an der Strecke Cârţişoara – Arpaşu de Sus – Grenze des Kreises Kronstadt/Braşov sowie an der Straße Kerz/Cârţa – Agnetheln fortgesetzt.

Kommentare zu diesem Artikel

Willi, 25.01 2012, 14:35
Die 4 Kilometer-Teilstrecke von Reichesdorf/Richis zur Kreisstraße Meschen/Mosna-Agnetheln/Agnita, ist in vielen Autoatlassen seit längerer Zeit als modernisiert eingezeichnet. Diese Aussage verurteilen alle Autofahrer die diese Abkürzung bevorzugten. Weshalb diese Teilstrecke so lange Zeit bloss nur geschottert blieb, obwohl angeblich Gelder seitens des zuständigen Bürgermeisteramtes Birthälm/Biertan zur Verfügung gestanden haben sollen, weiss leider niemand. Vermutet wird aber das angeblich diese Gelder nicht für die Modernisierung dieser Teilstrecke benutzt wurden, sondern man soll diese in Birthälm und Reichesdorf aufgearbeitet haben, und zwar bei Straßenteerungen, die zu den Häusern der PSD-Bürgermeisterratgebern führen Man frägt sich als Bürger ob die vorgestreckten Gelder an die vorgesehenen Obiective ankommen, oder versickern ein Teil, weiß nur der liebe Gott, wo? Nun werden sich alle Nutznießer dieser Teilstrecke sich endlich freuen können, dass ein Wunder in die Investitionsliste des Kreisratshaushaltes 2012 von Hermannstadt aufgenommen ist, soweit es in die Tat umgesetzt wird, auf was ich mein Vertrauen schenke.

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