Zusammenarbeit bei Ausbleiben von Gaslieferung nötig

Bei Gas-Stresstest mehr Transparenz von Rumänien verlangt

Samstag, 18. Oktober 2014

Symbolfoto: freeimages.com

Bukarest (ADZ) - Bei einer sechsmonatigen Unterbrechung der Erdgaslieferungen aus Russland müsste in der EU kein Haushalt frieren, entscheidend dafür ist allerdings, dass grenzübergreifende Zusammenarbeit zwischen den EU-Ländern stattfindet. Die EU-Kommission gibt in einem am Donnerstag veröffentlichten Gas-Stresstest für 38 europäische Länder an, dass Finnland, Estland, Mazedonien, Bosnien und Herzegowina sowie Serbien mindestens 60 Prozent ihres benötigten Gases nicht bekommen würden und am stärksten von einem Ausfall der Lieferungen betroffen wären.

Unter den EU-Ländern in Südosteuropa würde Bulgarien im kommenden Februar am meisten Gas fehlen (38 Prozent des Bedarfs bei Zusammenarbeit, 61 Prozent bei rein nationalen Gegenmaßnahmen), während Kroatien so gut wie keine Ausfälle zu beklagen hätte.

Rumänien liegt in den Berechnungen mit fehlenden 37 Prozent (bzw. 42 Prozent ohne Zusammenarbeit) des Bedarfs sehr Nahe an Bulgarien, allerdings kritisiert die EU-Kommission, dass es das einzige EU-Land sei, bei dem keine Daten zur Füllung der Gasspeicher zur Verfügung standen.

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