Zwei Rumänen in USA wegen Waffenhandel angeklagt

Waffen sollten an Guerillatruppe FARC gehen

Samstag, 20. Dezember 2014

New York/Bukarest (ADZ) - Zwei Rumänen und ein Italiener, die Anfang dieser Woche in der Hauptstadt Montenegros, Podgorica, verhaftet wurden, sind am Mittwoch im amerikanischen New York angeklagt worden, weil sie versucht hätten, kriegstaugliche Waffen an eine kolumbianische Terrororganisation zu verkaufen. Diese wären auch gegen Amerikaner in Kolumbien verwendet worden.

Die beiden Rumänen Cristian Vintilă (44) und Flaviu Georgescu (42) sowie der italienische Politiker Massimo Romagnoli (43) dachten, den New Yorker Staatsanwälten zufolge, sie würden Flugabwehr-, Schusswaffen und andere Gegenstände an die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) verkaufen, damit diese gegen die Vereinigten Staaten verwendet würden. Stattdessen verhandelten die drei eigentlich mit verdeckten Ermittlern der US-amerikanischen Drogenvollzugsbehörde (DEA). Aus der Anklageschrift geht nicht hervor, dass die FARC von dem Waffenhandel etwas wusste, wie die Nachrichtenagentur Reuters meldet.

Die FARC gilt als größte und aktivste Guerillaorganisation Lateinamerikas und wird von den USA sowie der EU als terroristische Organisation eingestuft.

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