Zweites Treffen für Museum der Luft- und Raumfahrt

Es soll in einem alten Flugzeughangar eingerichtet werden

Mittwoch, 01. April 2015

Der Hangar am Tag seiner Einweihung: 11. Oktober 1927. Foto: KR Archiv

Kronstadt – Am Montag trafen sich erneut die Initiatoren des Projektes für ein Kronstädter Museum der Luft- und Raumfahrt. Dieses zweite Treffen (das erste fand im Spätherbst 2014 statt) brachte zwar nicht besondere Neuigkeiten, doch es konnte dabei Klarheit über die nächsten Schritte für die Projektumsetzung und eine Kompetenzaufteilung der anstehenden Aufgaben erzielt werden.

Der Stadtrat seitens des Ortsforums Kronstadt, Christian Macedonschi, fasste das Ergebnis des Treffens für die Presse in Anwesenheit der Vertreter des Förderzentrums für Jugend & Umwelt GmbH SOLARIS, Gra]iela Henning, Dipl. Ing. Ingo Voigtländer, Robert Adams, Geschäftsleiter des Hermann-Oberth-Museums in Feucht und Daniel Dediu, beauftragter Projektmanager, zusammen: „Die Gespräche  führten zu konkreten Vorstellungen über die Umsetzungsmöglichkeiten dieses Vorhabens. Seitens des Eigentümers des Hangars auf dem Gelände der ehemaligen Traktorenfabrik haben wir die Zusage für volle Unterstützung des Projektes.

Seine Finanzierung wird mit Fördermitteln für Bildungseinrichtungen beantragt werden, nachdem es eine genaue Erfassung der notwendigen Arbeiten an dem 1927 gebauten Hangar geben wird. Diese wird bei unserem nächsten Treffen im Mai vorgelegt und besprochen werden. Die Bereitschaft des Hangar-Eigentümers Flavus Invest, über Coresi Business Park unser Projekt in die in Entwicklung befindliche Großanlage aufzunehmen, wurde uns zugesichert. Wir werden uns nun um die Abläufe kümmern, um das Projekt zu einem Termin, den wir uns selbst gestellt haben, fertigzustellen.

Das wäre nächstes Jahr, da werden es 35 Jahre sein seit dem Raumflug des ersten und einzigen rumänischen Raumfahrers, des gebürtigen Kronstädters Dumitru Prunariu. Das Projekt entspricht in mehreren Hinsichten Kronstadt: einmal haben wir hier die erste Flugzeugfabrik Rumäniens, aus der das spätere Traktorenwerk hervorgegangen ist, auf dessen Gelände sich eben dieser Hangar befindet, der fast unbeschadet einen Bombenangriff überstanden hat. Damit haben wir einen eindeutig mit der Luftfahrt verbundenen Standort  sowie den einzigen rumänischen Raumfahrer. Der Hangar steht in einem Ortsteil, der neu gestaltet wird und als Freizeitzentrum für Stadtbewohner und Besucher ausgebaut werden soll.“

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