Banater Zeitung

DER BZ-KOMMENTAR: Der EU-Schub

Mittwoch, 18. Januar 2017

Über dem Mediengewurstel zur Jahreswende 2017, Regierungsbildung, Johanniszaudern, PSD-Drohgestik und so, ging das zehnjährige Jubiläum des EU-Beitritts Rumäniens/Bulgariens unter. Trotz Nichterfüllung von (geschürten) Erwartungen darf von Erfolg gesprochen werden. Rumänien hat einen Leistungssprung vollbracht, der es international auf den Vergleichsskalen voranbrachte. Laut Europäischem Statistikinstitut Eurostat liegt Rumänien heutzutage bei...

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Gedenkveranstaltung für die Russlanddeportierten

Mittwoch, 18. Januar 2017

Temeswar (BZ) - 72 Jahre seit dem Beginn der Russlanddeportation der Rumäniendeutschen werden in diesem Jahr begangen. Aus diesem Anlass wurde am Freitag ein Kranz am Russlanddeportierten-Denkmal niedergelegt, und zwei Lichter angezündet. Der Vorsitzende des Vereins der Ehemaligen Russlanddeportierten, Ignaz Bernhard Fischer, sprach ein Gebet. Der kleinen Gedenkveranstaltung wohnten  der Abgeordnete der deutschen Minderheit im Parlament...

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DAS BZ-GESPRÄCH: „Ich war mir sicher, dass wir die Besten sind!“

Mittwoch, 18. Januar 2017

Eines der Aushängeschilder unter den Temeswarer Kulturinstitutionen ist die Philharmonie „Banatul“. Über Pläne für das neue Jahr wie auch für das Kulturhaupstadt-Jahr 2021 sprach die BZ-Redakteurin Ştefana Ciortea-Neamţiu mit dem Direktor Ioan Coriolan Gârboni. Welche Neuigkeiten wird das neue Jahr 2017 bei der Temeswarer Philharmonie „Banatul“ bringen? Zuerst einmal Frost, aber wir sind erstaunt darüber, wie viel Publikum wir freitags beim...

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Buchvorstellung: „Herzblut in den Zeilen“

Mittwoch, 18. Januar 2017

„Was ist ein Gedicht?/ Ich weiß es nicht.“ So der bekannte Banater deutsche Lyriker und Prosaautor Johann Lippet in einem früheren Lyrikband „Vom Hören, vom Sehen, vom Finden der Sprache“ (2006). Es ist dies seine stille, eigene Sageweise, eine kargen und doch so aussagekräftige Manier, sein Leben, seine Welt in Worte fassen zu versuchen. Nach zahlreichen Buchveröffentlichungen, Lyrik- und Prosabänden, in Rumänien 1980-1987, darauf in...

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Well really, what´s it to you

Mittwoch, 18. Januar 2017

Er war ein suchender Dichter. Was Leonard Cohen fand, verarbeitete er in seinen Liedtexten und teilte sie so mit der Welt. Und entgegen den zynischen Zeiten, in denen er lebte, fand er meist das Schöne. Verständlich, wenn man daran denkt, dass Leonard Cohen, 1934 in Montreal als Sohne einer wohlhabenden, einflussreichen jüdischen Familie zur Welt gekommen, eine Antwort auf die Schönheit gesucht hat. „Ein Pessimist ist jemand, der auf Regen...

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Eine Banater Schwäbin auf Weltreise

Mittwoch, 18. Januar 2017

Belarus ist die letzte Diktatur Europas. So negativ, wie sich das auf den ersten Blick anhört, ist es allerdings gar nicht, denn es sorgt für eine Stabilität, die Seinesgleichen sucht. Belarus steht für Gleichmäßigkeit, Planbarkeit, keine großen Auf- und Abschwingungen, keine großen Unterschiede oder Kontraste. Aus Wien gibt es Direktflüge nach Minsk. Eine touristische Stadt nach westeuropäischem Verständnis ist es allerdings ganz und gar nicht....

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Rumänen sind vielseitige Internetnutzer

Mittwoch, 18. Januar 2017

Die Online-Zahlungen von Dienstleistungen und Gütern hat sich Europa-weit  zwischen 2015 und 2016 verdreifacht. In Rumänien nehmen acht von zehn Personen mit Internetzugang über diese Schiene auch Zahlungen vor und Rumäniens Medienmarkt ist vorwiegend auf Online-Seiten spezialisiert bzw. geschrumpft.  Auch die Zahl der Internetanschlüsse steigt unaufhörlich. Trotzdem liegen Rumäniens Firmen in einem EU-Ranking im Wertungskeller, was deren...

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„Ein Haus pro Tag“ bis 2021

Mittwoch, 18. Januar 2017

1452 Tage sind es seit dem 1. Januar 2017 bis 2021, das Jahr, in dem Temeswar Europäische Kulturhauptstadt wird. 1452 Tage - 1452 Altbauten von Temeswar sollen in dieser Zeitspanne vorgestellt werden. Das nimmt sich eine Gruppe junger Temeswarer vor. „Altfel Studio“ will durch ihre neue Kampagne „Ein Haus pro Tag“ (auf rumänisch: „O casă pe zi“) das lokale Stadterbe der Öffentlichkeit bekannt machen. In der Stadt Temeswar gibt es über 14.000...

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