Banater Zeitung

KOMMENTAR: Ein schmerzhaftes Aufweckbuch

Mittwoch, 29. Juni 2016

 Es gehört zur Mentalität dieses Landes, unangenehme Wahrheiten diskret, rasch und folgenlos unter den Teppich zu kehren. Dieses Schicksal droht auch einem Buch, das 2016 erschien und viel zu wenig beachtet wurde: „Der Preis des Goldes. Unbequeme Ehrlichkeit“. Autorin: die ehemalige Spitzenturnerin Maria Olaru. Gleich vorneweg: der Preis ihres Goldes waren Erniedrigung, Prügel, psychischer Dauerdruck, Vergewaltigung ihrer Kindheit,...

...mehr

Erste Dauerausstellung des Museums

Mittwoch, 29. Juni 2016

Reschitza - Am 4. Juli eröffnet das Reschitzaer Museum des Banater Montangebiets (MBM) erstmals eine Dauerausstellung. Sie konzentriert sich auf Bergbau, Hüttenwesen und Maschinenbau, die Hauptindustriezweige, die das Banater Bergland in seiner heutigen Form erschaffen haben. Ein Highlight der Dauerausstellung dürften die großflächigen Fotoreproduktionen werden, die gegenwärtig bei einer Firma in Arbeit sind und die nach Glasplatten reproduziert...

...mehr

Unterstützung für das „Heilige Maria“-Haus

Mittwoch, 29. Juni 2016

Mercydorf - Die Kinder und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen, die das „Heilige Maria“-Haus („Casa Sfânta Maria“) besuchen, versammeln sich an diesem heißen Sommertag im Hof der Tagesstätte in Mercydorf/Carani. Hauptattraktion ist an diesem Vormittag der neue Kleinbus aus Deutschland. 25.000 Euro wurden vom Gemeinnützigen Kinderhilfswerk „Direkte Hilfe für Kinder in Not e.V.“ aus Oberursel bei Frankfurt eingesammelt, um den alten Bus, der...

...mehr

Warten auf Ferdinand

Mittwoch, 29. Juni 2016

Temeswar - In der Begastadt wird Ferdinand, das letzte der sieben Vaporetti erwartet, die vom Unternehmen für Nahverkehr RATT 50 Jahre nach Unterbrechung der Schifffahrt auf dem Begakanal als öffentliche Verkehrsmittel eingesetzt werden sollen. Die sieben Vaporetti mit den geschichtsträchtigen Namen Decebal, Burebista, Traian, Glad, Huniade, Savoya und Ferdinand (Nr. 7 hieß monatelang probeweise Economu) sollen nicht nur zu einer neuen...

...mehr

Der Ökonom als Taxifahrer, der Jurist als Supermarktverkäufer

Mittwoch, 29. Juni 2016

Alarmierende Zahlen aus dem rumänischen Bildungswesen veröffentlichte das Nationale Institut für Statistik unlängst: Über 128.000 Studierende, das entspricht einem Anteil von 24 Prozent der gesamten Studierendenzahl, besuchen Wirtschafts-, Verwaltungs- oder rechtswissenschaftliche Fakultäten. 118.000 studieren Ingenieurswissenschaften, einschließlich Bauwesen; 535.000 Studierende zählt das Land insgesamt, knapp 54 Prozent sind Frauen. Die Zahlen...

...mehr

Unser Kandidat: Temeswar – Kulturhauptstadt Europas 2021

Mittwoch, 29. Juni 2016

Donnerstagnachmittag, 18:15 Uhr. Cici Chirileanu – so nennen seine Freunde den Künstler – steht vor der Helios-Galerie und mustert, von der Hitze stark betroffen – es sind schwüle 35 Grad in Temeswar – die Ausstellung aus einigen Metern Entfernung durch die Vitrine. Renée Renard ist auch mit den letzten Details im Inneren beschäftigt. Um 19 Uhr wird es hier losgehen, zur einzig möglichen Uhrzeit in der Juni-Hitze. Eine weitere halbe Stunde...

...mehr

Vier DAAD-Stipendien für Lenauabsolventen

Mittwoch, 29. Juni 2016

Vier der insgesamt elf Stipendien des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) in Rumänien gehen dieses Jahr an Absolventen der Lenauschule. Timeea Păcală, Christian Curiac, Alexandra Stan und Emanuel Rămneanţu werden ab Herbst dieses Jahres ihr Studium in Deutschland antreten. Mit elf vergebenen Stipendien belegt Rumänien weltweit den ersten Platz. Den vier Stipendiaten wurden vor Kurzem die Stipendien feierlich vom Deutschen Konsul in...

...mehr

Ausgebaggerte Gehsteige, durchbohrte Straßen, verunstaltete Grünflächen

Mittwoch, 29. Juni 2016

Seit etwa einem Jahr wird in Temeswar gebuddelt: Zunächst einmal war es der Kabelfernsehen- und Internetanbieter RDS, der an allen Hauptstraßen Leitungen unterirdisch gelegt und dabei Unmengen an Sand, Kieselsteinen, unbrauchbaren Resten von Plastikrohren und sonstigem Abfall liegen gelassen hat. Ausgebaggerte Gehsteige, Straßen, die durchbohrt und nur notdürftig wieder asphaltiert wurden, Grünflächen, die zerstört wurden und ein Jahr danach...

...mehr