…weil morgen die WM startet: Anekdoten und Kurioses rund um den Fußball

Ein galaktischer Fußballer/ Der heiligste Fußballfan

Mittwoch, 13. Juni 2018

Wer kann nicht sprechen, der schreiben: Giovanni Trapattoni ist legendär für seine „Ich habe fertig“-Wutrede als amtierender Trainer des FC Bayern. Fast in Vergessenheit geraten ist allerdings dass es noch einen weiteren Gefühlsausbruch gab, 2008 bei Red Bull Salzburg. Nachdem seine Trainingsmethoden als altmodisch und sein System als zu defensiv kritisiert worden war, warf „Trap“ den Journalisten glühenden Auges die folgenden Worte an den Kopf: „Wörter sind sehr einfach. Wer kann machen, machen. Wer kann nicht machen, sprechen. Wer kann nicht sprechen, der schreiben.“ Ähnlich wie sein Ausbruch beim FC Bayern brachte auch dieser Ausraster dem Trainer-Urgestein viele Sympathien.

Lichtgestalt Christiano Ronaldo:  Eine neuentdeckte Galaxie wurde nach dem Star-Fußballer von Real Madrid benannt. Die Entdecker der Galaxie, eine portugiesische Forschergruppe um den Wissenschaftler Dr. David Sobral von der Universität Lissabon, gaben in einem Presse-Statement an, mit der Namenswahl „Cosmos Redshift 7“, kurz „CR7“, ihren Landsmann ehren zu wollen. CR7 sind nicht nur Ronaldos Initialen und seine Rückennummer, sondern auch der Name seiner Produktlinie, die unter anderem Schuhe und Unterwäsche umfasst. Die Welt ist nicht genug!

Mit päpstlichem Segen: Niemand geringerer als der amtierende Papst Franziskus ist das berühmteste Mitglied des argentinischen Traditionsvereins Club Atlético San Lorenzo de Almagro. Die Vereinsmitgliedsnummer des Papstes lautet 88.235, Franziskus ist schon seit seiner Kindheit ein glühender Fan des Vereins. 2014 konnte sich der Papst mit Atlético San Lorenzo über den Gewinn der Copa Libertadores freuen, dem südamerikanischen Pendant zur Champions League. Im März  2015 wurde das neue Stadion des Vereins nach Papst Franziskus benannt. Zuvor war übrigens der US-Schauspieler Viggo Mortensen der international wohl bekannteste Fan von San Lorenzo. Mortensen hatte als Kind einige Jahre in Argentinien gelebt und dort seine Leidenschaft für die „Blau-Roten“ entdeckt.

Redaktion: Balthasar Waitz

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