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Iraner besetzen rumänische Ölplattform
im Persischen Golf
Bukarest (ADZ) - Iranische Soldaten haben am Dienstag
eine rumänische Ölplattform im Persischen Golf besetzt.
Der Präsident der Betreibergesellschaft GSP (Grup Servicii
Petroliere), Gabriel Comãnescu, erklärte, Hintergrund
sei ein seit längerem dauernder Rechtsstreit mit iranischen
Firmen. Ein iranisches Schiff und ein Hubschrauber haben am Dienstagmorgen
Schüsse abgegeben, dann sei die Plattform "Orizont"
besetzt worden ...
Die Rumänen drängen sich nicht
nach England
Bukarest (ADZ) - Dass Rumänen und Bulgaren nach
dem 1. Januar 2007 den Arbeistmarkt in Großbritannien überschwemmen
würden - darüber läuft gegenwärtig eine fast
"hysterische" Diskussion in der englischen Presse. Andererseits
meinen Kenner der Materie, dass es eher darum ginge, "Sündenböcke
aus dem Osten" für die internen Schwierigkeiten des Landes
zu finden ...

Außerordentliche Tagung des Senats
Bukarest (ADZ) - Senatsvorsitzender Nicolae Vãcãroiu
hat mitgeteilt, dass das Ständige Büro die Einberufung
dieser Kammer zu einer außerordentlichen Tagung zwischen dem
29. und 31. August beschlossen hat. Auf der Tagesordnung ...
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Ausländische
Investitionen um 52% gestiegen
Bukarest (ADZ)
- Die ausländischen Direktinvestitionen in Rumänien haben
im ersten Halbjahr 2006 das Rekordvolumen von knapp 3,2 Milliarden
Euro erreicht. Damit sind sie gegenüber demselben Zeitraum des
Vorjahres um 52,3 Prozent gestiegen ...

Leistungsbilanzdefizit um
40 Prozent höher
Bukarest (ADZ) - In Rumänien
ist das Leistungsbilanzdefizit im ersten Halbjahr 2006 um 40,1 Prozent
auf 4,17 Milliarden Euro gestiegen. Damit hat der Wachstumsrhythmus
gegenüber dem ersten Quartal 2006 leicht nachgegeben, als das
Defizit um 60 Prozent zugelegt hatte...

Budgetüberschuss bei über
einem Prozent
Bukarest (ADZ) - Rumänien hat in
den ersten sieben Monaten 2006 einen Überschuss des konsolidierten
Haushalts von über einem Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
verzeichnet. Die Einnahmen beliefen sich höher als erwartet auf
56 Milliarden Lei (+23 Prozent) ... |
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Wo
Schnelligkeit und Pietät zählen
Der Firmensitz der Firma "Caritabil" in
Hermannstadt steht ohne Wenn und Aber für einen aufstrebenden
Betrieb. Das Hauptgebäude, ganz auf den Zeitgeschmack zugeschnitten,
ist lachsfarben, die Geländer sind verchromt, der Fussboden von
modisch ansprechenden Fliesen bedeckt und die Fenster - natürlich
- Thermopane.
Betritt man die Verkaufsräume, besticht zuallererst die Ordnung,
in der die zu verkaufenden Waren aufgestellt sind. Die Särge
stehen in zwei Räumen, in einem vielbesuchten, wo sich die "billigen"
Särge um 700-800 Lei befinden, und in einem zurückgezogenen,
wo poliertes Holz und Messing in die Augen stechen und die Preise
von 1800 Lei in die Höhe gehen. "Nein, nach oben sind keine
Grenzen gesetzt"... |
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Treffen der Sathmarer Schwaben 2006
gr. Sathmar - Auf einer Pressekonferenz gab Johann Forstenheizler,
Vorsitzender des DFD Kreis Sathmar das Programm des diesjährigen
Schwabentreffens im Kreis Sathmar/Satu Mare bekannt. Die Organisatoren
der dreitägigen Kulturveranstaltung, die heuer unter dem Motto
"Einheit in Vielfalt" zwischen dem 26. und dem 28. August
stattfindet, sind die deutschen Foren aus Nordsiebenbürgen,
Sathmar und Erdeed/Ardud, das Bürgermeisteramt der Stadt Erdeed
und die Landsmannschaft der Sathmarer Schwaben in Deutschland ...
Weinkostproben gehören dazu
cp. Hermannstadt - Die 6. Auflage des Mittelalterfestivals
beginnt am Freitag, dem 25. August, in Hermannstadt/Sibiu. Die feierliche
Eröffnung ist um 16,30 am Großen Ring/Piata Mare geplant.
Wie jedes Jahr wird auch heuer ein ganzes Wochenende den Rittern
und Fräulein gewidmet sein ....

Lugosch: Gelder für Überführung
dc.Temeswar - Für den Parteikollegen und Lugoscher Bürgermeister
Marius Martinescu scheint der Bukarester Verkehrsminister Radu Berceanu
mehr Verständnis aufzubringen als für den Vorsitzenden
des Temescher Kreisrats, Constantin Ostaficiuc: Berceanu hat dieser
Tage die Übernahme der Gesamtkosten (154,76 Milliarden ROL)
für die Straßenüberführung in Richtung Busiasch/Buzias
(Kreisstraße 592) genehmigt und damit die Grundlagen für
die Fortsetzung der vor sechs Jahren eingestellten Arbeiten geschaffen
...

Erntedankfest
zum zehnten Mal in Sathmar
gr.Sathmar - Rund 250 Jugendliche aus dem In- und Ausland
werden am Wochenende auf Einladung der Deutschen Jugendorganisation
Sathmar "Gemeinsam" zum Treffen Deutscher Volkstanzgruppen
nach Sathmar/Satu Mare kommen ...

Protest der Zeidner Häftlinge
rs. Kronstadt - 70 Häftlinge, die im Gefängnis
in Zeiden/Codlea ihre Strafe absitzen, hatten sich am Wochenende
nach dem Freirundgang im Hof geweigert, ihre Zellen wieder zu betreten.
Sie protestierten auf diese Art gegen die Verzögerung ihrer
vorzeitigen Haftentlassung. Obwohl für neun dieser Häftlinge
bereits eine diesbezügliche gerichtliche Zusage existiert,
wurde die Entlassung aus bürokratischen Gründen vertagt
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Einen Künstler wieder ins Blickfeld
gerückt
Eine neue Monographie erinnert an den Burzenländer Maler
Eduard Morres (1884 - 1980). Im Laufe eines langen Künstlerlebens
hatte er in rund sieben Jahrzehnten unermüdlichen Schöpfertums
ein umfassendes Werk geschaffen, das in zahlreichen Eigen- und Gruppenausstellungen
gezeigt und von den Kunstliebhabern sehr geschätzt wurde. Seine
Gemälde befinden sich heute meist in Privatbesitz, aber auch
in mehreren Museen des Landes, in Kronstadt/Brasov, im Hermannstädter
Brukenthal-Museum, auch in Deutschland, in Gundelsheim. Die größte
Sammlung allerdings befindet sich in Zeiden/Codlea ...

Europäisches Kulturerbe in Kronstadt
Die Materie, mit der sich Archive befassen, ist meist das geschriebene
Wort. Wort bzw. Text halten fest, worüber sonst die Zeit hinweggeht,
dessen Spuren sich unweigerlich verwischen. Archive sind die Aufbewahrungsstätten
für die Überlieferung menschlichen Denkens, Wollens und
Handelns. Obwohl vielleicht weniger spektakulär in der äußeren
Erscheinung, vermitteln alte Pergamente, Handschriften und Bücher
weit vielfältigere Informationen über das Vergangene als
dies Monumente aus Stein oder eine Krone aus Gold vermögen.
Sie erzählen den Nachgeborenen nicht nur über das Leben
und Treiben der Vorfahren, sondern ermöglichen uns ...

"Pletschntokaana" und "Gooschn"
Die Zahl der in Neppendorf/Turnisor, Großau/Cristian und Großpold/Apoldu
de Sus lebenden Landler wird auf 150 - 200 geschätzt. Sie sprechen
Landlerisch, eine bairisch-österreichische Mundart. Als "Landler"
werden bekanntlich die Nachkommen der Protestanten bezeichnet, die
zwischen 1734-1776 aus Oberösterreich, der Steiermark und Kärnten
in südsiebenbürgische Dörfer deportiert worden sind,
weil sie sich der Wiederkatholisierung widersetzten. Das Landlerische
war stets eine kleine Dialektinsel: Es wurde nie von mehr als 6000
Personen gesprochen und blieb auf die drei Dörfer beschränkt.
Faszinierend ist
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